Kreis Düren: Der Olympia-Stützpunkt Volleyball geht auf Talentjagd

Kreis Düren: Der Olympia-Stützpunkt Volleyball geht auf Talentjagd

15 Kaderathleten gibt es zur Zeit im Kreis Düren, die von ihren Sportfachverbänden gezielt gefördert werden. „Schon eine beachtliche Zahl”, betont Landrat Wolfgang Spelthahn, „die aber durch eine gezielte Breitensportförderung sicher noch gesteigert werden kann”.

Mit dieser Idee will der Kreis Düren im April dem Olympia-Stützpunkt Rheinland beitreten, der an zehn Leistungszentren bereits Spitzensportler unterschiedlichster Disziplinen fördert - in Aachen beispielsweise die Turmspringer.

Weil Tischtennis bereits in Düsseldorf angesiedelt ist, und sich das geplante Schwimmleistungszentrum in Jülich gegen den Stützpunkt Bonn behaupten müsste, lag es nahe, mit Blick auf den dreifachen deutschen Vizemeister Evivo Düren im Kreisgebiet Volleyball zum Schwerpunkt zu machen.

„Das heißt aber nicht, dass andere Sportarten außen vor bleiben”, bemüht sich Spelthahn zu relativieren und denkt dabei an eine Mitarbeit der Jülicher Tischtennis-Asse oder der Dürener Badmintoncracks, die gerade erst in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind.

Fünf Schulen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, weitere sind willkommen. So sollen besonders talentierte und motivierte Kinder und Jugendliche herausgefiltert werden, die dann im Verein, beispielsweise der Evivo-Heimat Dürener TV oder vereinslos in der von Evivo gegründeten Volleyball-Akademie weitergefördert werden.

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