Düren: Der Herbsmarkt wird immer mehr zum Publikumsmagneten

Düren: Der Herbsmarkt wird immer mehr zum Publikumsmagneten

„Bunt wie das Laub zu dieser Jahreszeit.” So beschreibt Dürens Bürgermeister Paul Larue den Herbstmarkt, der am Sonntag, 24. Oktober, stattfindet. In der gesamten Fußgängerzone werden die Verkaufsstände aufgebaut. Rund 100 Händler bieten ihre Waren feil.

Vom Wirteltorplatz im Norden der Innenstadt über den Markt bis hin zur Oberstraße an der Annakirche wird ab 10 Uhr buntes Markttreiben herrschen. Einbezogen sind ebenfalls Wirtel- und Kölnstraße. Da auch in der Kleinen Zehnthofstraße und in der Zehnthofstraße Marktbuden stehen, können die Besucher den Herbstmarkt über einen Rundlauf kennen lernen. Auf dem Rathausvorplatz findet während dieser Zeit eine kleine Autoausstellung, auch schon am Samstag, statt. Als Alternative, da den Marktbeschickern dieser Platz im Herbst zu zugig ist.

Auch die Geschäfte in der Innenstadt werden von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Durch dieses Miteinander profitieren Händler und Handel gleichermaßen, erläuterte Achim Greiff, zuständig bei der Stadt für Messen und Märkte, bei der Vorstellung des Programms. Beim Herbstmarkt handle es sich um einen reinen Verkaufsmarkt, so dass der Schwerpunkt sich an ein „kaufinteressiertes Publikum” richtet.

Im Laufe der Jahre hat sich das Marktgeschehen im Herbst zu einem Magneten entwickelt, stellten Bürgermeister und der Vorsitzende des Steuerausschusses, Wolfgang Lange, fest. Die Besucherzahlen seien in den vergangenen 15 Jahren, seit dem der Herbstmarkt existiert, ständig gewachsen und durch den „verkaufsoffenen Sonntag” an zusätzlicher Attraktivität gewonnen. Viele Beschicker gehören mit ihren Angeboten seit Jahren zur „Stammbelegschaft”. Dem hat die Stadt Rechnung getragen. Um den Kunden die Suche nach dem „Händler des Vertrauens” zu erleichtern, erhält der Marktbewerber möglichst den angestammten Platz aus den Vorjahren.

Für besondere Aufmerksamkeit werden auch wieder die „Marktschreier” sorgen, die in lautstarken mit Sprüchen gewürzten Tönen ihre Waren anbieten. Da macht auch das „Nur-Zuschauen” Spaß, wenn sie versuchen Obst, Reinigungscremes, Auto-Polituren oder Backfolien unters Volk zu bringen. Geruhsamer geht es an anderen Marktbuden zu, an denen das Angebot von Holzgeräten für den Haushalt über Textilien, Schnäpse und Tees bis zum Pferdebalsam reicht. Wer schon an Weihnachten denkt, wird bei einem Krippenstand fündig.

Die Parkhäuser werden von 10 bis 20 Uhr offen sein. Für die Kinder werden Karussells aufgebaut, damit der Einkaufsbummel den Kleinen nicht zu langweilig wird. Gegen 20 Uhr wird dann der 15. Dürener Herbstmarkt seine Pforten schließen.

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