Düren: Der Dürener Prinz spielt ein Trompeten-Solo

Düren: Der Dürener Prinz spielt ein Trompeten-Solo

Dem Bürgermeister konnte offenbar die Eröffnung der „Fünften Jahreszeit“ nicht früh genug erfolgen. „Nein, noch eine Minute dazu“, pfiff Festkomitee-Präsident Peter Schmitz ihn zurück, als Paul Larue schon zu zählen begann: „Zehn, neun…“. Doch dann kam der Rathaus-Chef in die Spur.

Assistiert von mehreren Hundert Jecken, dem Festkomitee Dürener Karneval und den Vertretern der Karnevalsgesellschaften schickte Paul Larue das Prinzenpaar Jürgen I. und Melanie I. sowie Kinderprinzessin Vivian I. auf die Reise einer zwar kurzen, aber vermutlich heftigen Session.

Pünktlich elf Minuten vor dem Auftakt des närrischen Spektakels hatte auch Petrus ein Einsehen. „Er hat rechtzeitig den Regen gestoppt“, freute sich der Bürgermeister mit den Offiziellen des Karnevals und den Besuchern. Zwar nieselte es einige Male, aber größtenteils verlief die Zeremonie auf dem Wirteltorplatz trocken, was das Wetter angeht. „Lachen, tanzen, singen…“, so stellte Kinderprinzessin Vivian I. im großen Kreis der Kinder aus ihrer Heimatgesellschaft „Südinsulaner“ ihr Motto vor.

Da wollte das Prinzenpaar natürlich nicht nachstehen. „Heemat, dat es Heemat“, sangen Jürgen I. und Melanie I., stimmlich unterstützt von den „Rurwürmern“. Und tatsächlich: Der Prinz packte die Trompete aus, spielte einen Solo-Part.

Nach dem Ende des offiziellen Teils lief ein kleineres Programm ab. Neben den „Rurwürmern“ ließen auch noch Peter Prumbach und Tommy Walter ihre Stimmen ertönen, bevor sich das Narrenvolk nach und nach verlief. Verständlich, denn am Elften im Elften, dem großen rheinischen „Feiertag“, warteten am Abend noch jede Menge Veranstaltungen auf die Närrinnen und Narren.

(fjs)
Mehr von Aachener Zeitung