Düren: Der „Biff“-Park soll umgestaltet werden

Düren: Der „Biff“-Park soll umgestaltet werden

Die Neu-Gestaltung des „Biff“-Parks an der Feuerwehr, die Situation von Flüchtlingen und die Projekte zur Verbesserung des sozialen Miteinanders im Dürener Südosten, waren Themen auf der siebten Stadtteilversammlung im Roncalli-Haus.

Gerd Grzella vom Planungsamt der Stadt Düren informierte über das Bundesprogramm „Starke Menschen — Starke Quartiere“ und über die finanziellen Mittel des Programms. Die Versammlung entschied einstimmig, den „Biff“-Park und das Umfeld am Miesheimer Weg zu verbessern. Auch der Gummiplatz an der Nörvenicher Straße soll instand gesetzt werden.

Christa Ohrem von der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg informierte über die Sitzungen des dort eingerichteten Quartiersmanagements, das unter der Leitung der Stadt Hausverwaltungen, Bewohner und Vertreter der Institutionen zusammenbringt. Mit dem Stadtratsbeschluss, im „Biff“-Park Wohnmodule für 60 Flüchtlinge aufzustellen, befasst sich die Arbeitsgruppe „Biff-Park“ mit der Stadtteilvertretung.

Auf dem vergangenen Spielplatzfest hatten mehr als 600 Besucher ihre Wünsche zur Umgestaltung des Parks bekundet. Simone Schneider und Wolfgang Schoeller haben im Namen der Stadtteilvertretung bereits Gespräche mit der Stadt geführt, damit die Vorschläge aus dem Stadtteil berücksichtigt werden. Martin Zimmerbeutel von der Arbeitsgruppe „Respekt“ nannte die Fotokampagne einen Anfang, um das soziale Miteinander zu fördern. Es sind verschiedene institutionsübergreifende Projekte geplant.

Mit Förderzuschüssen von der „Aktion Mensch“ wurden Aktionen auf Spielplatzfesten angeboten und ein Breakdance-Projekt für Kinder der Paul-Gerhardt-Schule begonnen. Anne Milcher, Rektorin dieser Grundschule, und Margarete Herzogenrath von der Paul-Kuth-Begegnungsstätte dankten den Mitgliedern der Stadtteilvertretung für ihre engagierte Arbeit. Abschließend wurden Jean-Jacques Badji und Angelika Isecke neu in die Stadtteilvertretung gewählt.

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