Düren: Demenz: Angst und Schmerz sind schwer zu erkennen

Düren: Demenz: Angst und Schmerz sind schwer zu erkennen

Die Bedürfnisse sterbender Menschen mit Demenz zu ermitteln, stellt Pflegende in allen Einrichtungen vor Herausforderungen. Je weiter eine dementielle Erkrankung fortgeschritten ist, desto schwieriger sind Symptome wie Durst, Angst und Schmerz zu erkennen.

Einfache Pflegetechniken reichen nicht mehr aus, um komplexe Situationen einer palliativen Herausforderung zu lösen. Die Alzheimer-Gesellschaft Kreis Düren und das Krankenhaus Düren wollen mit ihrem 2. Dürener Demenz-Symposium Hilfestellung geben und laden unter der Überschrift „Palliative Versorgung von Menschen mit Demenz“ für Montag, 5. September, von 13.30 bis 17.30 Uhr ins Kongresszentrum des Krankenhauses ein.

Es werden unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zu einem Thema diskutiert, bei dem sich Pflegende oftmals ohnmächtig fühlen.

Chancen und Grenzen

Über Chancen und Grenzen der Palliativmedizin im Krankenhaus spricht Priv. Doz. Dr. med. Michael Flaßhove, Chefarzt der Hämato-Onkologie im Krankenhaus Düren. Dr. Klaus Maria Perrar, Palliativmediziner, Gerontopsychiater und Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft Kreis Düren, gibt Antworten auf die Frage „Sterben Menschen mit Demenz anders?“

Die Möglichkeiten palliativer Pflege in stationären Gesundheitseinrichtungen stellt Pflegewissenschaftlerin Meike Schwermann vor. Thomas Montag vom Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln spricht über die ambulante palliative Versorgung von Menschen mit Demenz, bevor Gerda Graf das von ihr entwickelte „HoLDe“-Konzept zum Umgang mit Demenz in Seniorenwohnanlagen vorstellt.

Anmeldungen zum Demenz-Symposium sind unter Telefon 02421/301546 oder per E-Mail an fortbildung@krankenhaus-dueren.de möglich.