Düren: Das geballte Können der Dürener Bigband

Düren: Das geballte Können der Dürener Bigband

Seit 2007 steht die „FatCat-Bigband“ der Dürener Musikschule auf der Bühne. Jetzt brachte sie im Zuge der Reihe „Montagskonzerte“ einmal mehr das geballte Können aufs Parkett. Im Haus der Stadt wurden Film- und Game-Musik unter der Leitung von Rolf Kratzborn gespielt.

Für den Gesang standen Isabell Knie und Edith Feuerborn auf der Bühne.

Der Eintritt war frei. Eine Seltenheit und keine Selbstverständlichkeit bei dem, was die Schüler darboten. Doch so eine Leistungsdichte ist nicht einfach, aufrecht zu halten. „Swing, Rock, Latin oder Funk? Wir decken die ganze Palette ab, wir spielen, was uns gefällt“, erklärt Kratzborn, dass es in erster Linie um „Spaß am Spielen“ geht.

Zu kämpfen hat er dabei natürlich mit dem großen Problem, dass jährlich eine Fluktuation stattfindet: „Die Abiturienten verschwinden.“ Es zieht sie raus aus Düren. Solange sie können — den Eindruck gewinnt man ganz eindeutig —, geben sie allerdings alles für die Bigband. „Authentizität ist uns wichtig. Die Musik soll so gespielt werden, wie sie gedacht ist“, strahlt Kratzborn. Das honorierte das Publikum mit ausgiebigem Applaus. Für ein neues Programm braucht die Band zwei bis drei Monate.

Immer wieder ist Kratzborn auf der Suche nach „neuen“ Musikern: „Wir haben ‚Löcher‘ im Blech. Posaune und Trompete suchen wir eigentlich immer. Wer sich für Bigbands interessiert, soll einfach bei der Musikschule anfragen.“

(kte)
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