Kreuzau: Countryband „Double Two“ gewinnt dritten Talentwettbewerb

Kreuzau: Countryband „Double Two“ gewinnt dritten Talentwettbewerb

Am Ende waren es „Double Two“, die freudestrahlend auf der Bühne der Kreuzauer Festhalle feierten. Im dritten Teil des Talentwettbewerbs zur Gestaltung eines Vorprogramms für das Ron Williams-Konzert bei den Dürener Jazz-Tagen am 3. Juni setze sich die Country-Gruppe gegen ein buntes Feld an Mitbewerbern durch.

Für den 25-minütigen Auftritt auf dem Kaiserplatz erhielten die Musiker zudem eine Vorabgage von stattlichen 1000 Euro.

Der Entscheidung war ein echter Ritt quer durch die musikalischen Genres vorausgegangen. Erst legten die erfahrenen „The Shakers” mit Beat und Pop im Stile der 60er vor, danach folgte die Country-Musik von „Double Two“. „Funk Force Five” glänzten in ihrem Rock und Pop vor allem mit reichlich Vocal-Soul. Im Anschluss erreichten „The Stichmachines“ bei ihrem erst zweiten Auftritt mit hartem Deutschrock und auch Selbstkomponiertem den stimmungsmäßigen Höhepunkt des Abends. Den Abschluss bildeten „La La Fou Fou”, die mit ihrem Kurzprogramm aus Jazz und Chansons vor allem mit leisen Tönen überzeugten.

Jeweils drei Songs lang hatten die Bands Gelegenheit, um die Jury zu überzeugen. Anschließen berieten der Entertainer und Sänger Rodney Rcm Moore aus den USA, Karo Fruhner, Vocal Coach und Sängerin („Voice of Germany“) sowie Sänger Holger Quast („Ne joode Jung“) eine halbe Stunde über die Leistungen. Eine schwierige Aufgabe, denn die unterschiedliche Art der Musik machte den Vergleich kniffelig — von Erfahrung bis echter Newcomer, von sanft bis hart war alles auf der Bühne gewesen.

Die Entscheidung für „Double Two“ begründete „Voice of Germany“-Halbfinalistin Karo Fruhner letztlich auch mit dem Genre: „So authentischen Country in Deutschland zu spielen ist mutig und besonders“, lobte sie und unterstrich: „Das wollten wir belohnen.“ Die Gewinner aus Kreuzau komplettieren damit ein mehr als einstündiges Vorprogramm für den Internationalen Jazz-Star Ron Williams. Zuvor hatten sich in Jülich bereits das David-Bowie-Tribute „L.D. Stardust and the Ziggys from Mars“ sowie in Düren Solist „Nico Thoma“ durchgesetzt.

Mehr von Aachener Zeitung