Wenau: „CordArte”: Zaubergeiger in der Klosterkirche Wenau

Wenau: „CordArte”: Zaubergeiger in der Klosterkirche Wenau

Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann und Francesco Maria Veracini: Die Komponisten des Barock zeichneten das Konzert „Italiens Zaubergeiger” des Ensembles „CordArte” aus. Das Quartett besteht aus Daniel Deuter an der Violine, Flötistin Darja Grossheide, Markus Märkl am Cembalo und Heike Johanna Lindner am Violoncello.

Vom Cembalo-Solo bis zum Quartett spielten die vier Musiker in wechselnder Besetzung sieben Stücke. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legte das Ensemble auf die Triosonate des 17. Jahrhunderts. Zudem steht nicht etwa Bekanntes im Fokus, sondern selten aufgeführtes Repertoire, das nach Meinung der Künstler „zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist”.

Das Konzert ist Bestandteil der alljährlichen Konzertreihe des Vereins. Nach dem Fastenzeit- und Sommerkonzert steht am Jahresende traditionell das Adventskonzert an. „Aufgrund des Weihnachts-Moratoriums wird das Konzert dieses Jahr erst am 30. Dezember stattfinden. Dann wird der Klang des Barockorchesters „Konzert Royale” in Kooperation mit einem Wenauer Projektchor die Klosterkirche erfüllen”, gibt der musikalische Leiter des Vereins, Martin Jung preis. Im Anschluss an das Konzert luden die Freunde Wenaus im Klostergarten noch zum Umtrunk. Vor Ort war ebenfalls ein Team der Entwicklungsgesellschaft Indeland, welches das Konzert für einen Touristikguide aufzeichnete.

„Unsere Konzertprojekte sind ehrgeizig und anspruchsvoll, wir legen Wert auf hohe Qualität”, erklärt der Vereinsvorsitzende Martin Walter und wirbt: „Allein aus unseren Beiträgen lässt sich so etwas dann aber nicht finanzieren, wir sind daher immer auch auf Fördermitglieder angewiesen.”

Im nächsten Jahr ist zudem ein Zusatzkonzert in Planung. Im 115. Todesjahr von Johann Joseph Couven - Erbauer der Kanzel, des Altars und der Orgelverkleidung der Klosterkirche - soll es noch ein weiteres Konzert in Wenau geben, musikalisch wird auch dann wieder der Barock Thema sein.

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