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Niederzier: Christian Nolden ist nun Ehrenbürger

Niederzier : Christian Nolden ist nun Ehrenbürger

„Sie haben mit Ihrem Wirken die Lebensverhältnisse für uns alle im materiellen wie im geistigen Sinne wirkungsvoll und positiv beeinflusst.” Mit diesen lobenden Worten verlieh Bürgermeister Hermann Heuser dem Unternehmer Christian Nolden aus Huchem-Stammeln im Rahmen einer feierlichen Ratssondersitzung die Ehrenbürgerrechte.

Nolden ist erst der vierte Ehrenbürger in der Geschichte der Gemeinde seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1972. Mit der Ehrung würdigt die Gemeinde das regelmäßige soziale und kulturelle Engagement Noldens, der seit seinem Rückzug aus dem Geschäftsleben im Jahr 1992 immer wieder Projekte finanziell unterstütze.

„Im besondbetonte Heuser in seiner Laudatio, in der er auch die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung eren Maße lag und liegt ihm die Förderung der Musikschule am Herzen”, hervorhob. Die „Christian-Nolden-Stiftung” hat sich die Förderung junger und begabter Menschen sowie sozialer und kultureller Projekte auf die Fahne geschrieben; „aus Dankbarkeit gegenüber Gott und unseren Mitmenschen”, wie der Geehrte erklärte.

„Unser Gemeinwesen braucht Persönlichkeiten wie Sie. Von Ihnen wird es jetzt und in der Zukunft getragen”, unterstrich Hermann Heuser. „Ihre Verantwortung für das Gemeinwesen, der sie auf vielfältige Weise Taten folgen ließen, führt uns allen vor Augen, was ein Einzelner bewirken kann.”

Spuren hat auch Rudi Kuntzsch aus dem französischen Vieux-Condé in der Gemeinde Niederzier hinterlassen. Der gebürtige Torgauer war es, der vor nunmehr 21 Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Niederzier und seiner Wahlheimat initiierte. Seitdem erweist sich Rudi Kuntzsch „auf allen Ebenen als Motor, Denker und Lenker”, würdigte Hermann Heuser den rüstigen Senior. „Immer wieder gehen von ihm Impulse aus, die einmal geknüpften Kontakte mit Leben und Aktivitäten zu erfüllen.”

Heuser verwies auf die gegenseitigen Besuche der Vereine, aber auch Praktika in Unternehmen und nicht zuletzt den Schulaustausch. „Ohne das Engagement von Menschen wie unseren Freund Rudi Kuntzsch könnte eine Partnerschaft nicht mit Leben erfüllt werden”, zog der Bürgermeister eine erfolgreiche Bilanz der vom Franzosen ausgegangenen Völkerverständigung. Als Dank für sein vielfältiges Engagement verlieh ihm der Bürgermeister im Auftrag des Gemeinderates den Zinnteller mit dem früheren Schöffensiegel der Gemeinde.