Düren: Burgau-Gymnasium: Ein Geburtstag, so bunt wie das Leben

Düren: Burgau-Gymnasium: Ein Geburtstag, so bunt wie das Leben

Einen Geburtstag nach Maß begingen Schüler, Lehrer und Eltern des Burgau-Gymnasiums in Düren am Freitag. Zum 40-jährigen Bestehen ihrer Schule bestimmten vor allem junge Leute das Geschehen des Festaktes, der zweierlei in einem war: Offizielle Feierstunde und zugleich lebendiger Ausdruck dessen, was Leben und Wesen an der Karl-Arnold-Straße bestimmt.

Denn das Wesentliche an dieser im Großen und Ganzen recht ungezwungenen Zusammenkunft, die ehemalige wie heutige Mitglieder der Schulgemeinde mit prominenten Ehrengäste wie etwa Bürgermeister Paul Larue (Larue über das Burgau-Gymnasium: "Was kann man einer Schule ein schöneres Kompliment machen als alle seine drei Kinder hier hin zu schicken?") und seine Ehefrau Marion zusammen brachte, waren nicht etwa alle die wohl formulierten Worte, die der Chef im Rathaus sowie die zuständige Dezernentin beim Kölner Regierungspräsidenten, Ute Radermacher, der stellvertretende Hausherr, Horst Dahmen, und Direktor Andreas Grüderich sprachen - es waren die sehr vitalen und gelungenen Auftritte von kleinen und größeren Schülern im Zuge der Tanzgala, die die Reden quasi ummantelte.

Während die Sprecher das Gymnasium immer wieder lobten, so für seinen deutsch-französischen zweisprachigen Zweig und seine musische Ausrichtung, ließen Tänzerinnen und Tänzer immer wieder die Magie der Bewegung zur Musik für sich sprechen. Sie bezeugten eine große Vielfalt, zu der Afro-Dance und Hip-Hop (dargeboten von der erst achtjährigen Tamina Schmidt) ebenso gehörten wie elektronisch unterlegter "Tecktonik", karnevalistisch-klassischer Gardetanz und andere Stile.

Bunt wie das Leben und die Kultur: So präsentierte sich das Burgau-Gymnasium an diesem Abend, der mit der Tanzgala (der inzwischen dritten übrigens) und dem Festakt zwei Veranstaltungen von eher gegensätzlicher Natur zu einem harmonischen Ganzen verband.

Vor allem vor der Halle zeigten junge Leute außerdem, dass sie sich nicht nur aufs Tanzen und aufs Lernen verstehen. Das Catering, die Versorgung ihrer Gäste mit handlichen Häppchen und den dazu passenden Getränken hatten sie auch noch übernommen - in eigener Regie, versteht sich.