Düren: Bürgermeister Larue erwartet vom neuen Stadtrat Pragmatismus

Düren: Bürgermeister Larue erwartet vom neuen Stadtrat Pragmatismus

Der neue Dürener Stadtrat hat seine Arbeit aufgenommen. Mittwochabend trat die Stadtverordnetenversammlung zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.

Dabei wurde Paul Larue zum dritten Mal nach 1999 und 2004 feierlich in das Amt des Bürgermeisters eingeführt. Larue appellierte an die Ratsmitglieder, weiter einen pragmatischen Kurs zu fahren und Probleme und Herausforderungen miteinander zu lösen.

„Ideologien dürfen in diesem Gremium nicht den Ton angeben”, sagte Larue, nachdem er vom Altersvorsitzenden Richard Adler (FDP) ins Amt eingeführt worden war. Gemeinsamkeit habe im Dürener Rat Trennendes immer weit hinter sich gelassen. Er gehe davon aus, dass dies auch im neuen Parlament, in dem ein Drittel der Mitglieder erstmals sitzt, so fortgeführt werde, betonte Larue.

Auch mit Blick auf den ersten Vertreter der rechtsextremen NPD im Dürener Stadtrat machte der Bürgermeister deutlich, dass die „Demokraten im Rat weiter in großer Gemeinsamkeit gegen jegliche Form von Extremismus kämpfen und dafür Sorge tragen werden, dass Düren weiter eine gastfreundliche und offene Stadt bleibt”.

Die größte Fraktion im Stadtrat stellt weiterhin die CDU mit 23 Sitzen. Sie wird mit der FDP (3 Sitze) regieren. In der Opposition befinden sich als Fraktionen die SPD (14), die Grünen (5) und die Linken (2).

Je einen Vertreter entsenden die Bürger für Düren (BfD), die Freie Liste und die NPD ins neue Kommunalparlament, das als eine seiner ersten Entscheidungen mit den Stimmen von CDU und FDP die Haushaltssperre absegnete, die der Kämmerer wegen der dramatischen Finanzlage der Stadt erlassen hatte.

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