Düren: Bürger für Düren treten aus Bündnis aus

Düren: Bürger für Düren treten aus Bündnis aus

Die Bürger für Düren (BfD) bitten das Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, künftig nicht mehr im Mitgliederverzeichnis geführt zu werden. Heidi Meier-Grass, Sprecherin der BfD, erklärte den Austritt. „Wir waren auf dem linken Auge blind“, bilanziert sie.

Das Bündnis müsse auch gegen Linksextremismus auftreten. Sie kritisiert, dass das Bündnis die BfD unter Druck gesetzt habe, weil Meier-Grass dem früheren NPD-Mitglied Rothanns nicht absprechen wollte, dass er seine Gesinnung geändert habe.

Im Namen der Antifa sei sie zudem angegangen worden, als sie auf eigene Kosten eine Lesung mit dem Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky organisiert hatte. Ludger Dowe, einer der Bündnis-Sprecher, stellte klar, dass die Antifa „seit Jahren“ nicht in die Arbeit eingebunden sei. Auch habe das Bündnis keinen Druck ausgeübt.

(sj)
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