"Bremsklötz" spielen zugunsten des Dürener Kinderkarnevalszuges

Benefizkonzert : „Bremklötz“ lassen es krachen

Die Dürener Mundartband „Bremsklötz“ ist mit dem Karneval großgeworden. Von Kindesbeinen an haben die vier Musiker in Karnevalsgesellschaften mitgemacht und die Bühnen erobert.

„Da ist es doch klar, dass wir gerne etwas zurückgeben möchten“, sagt Gründungsmitglied Thomas Cremer kurz vor dem Auftritt beim Technischen Hilfswerk (THW) in Düren. Es ist schon gute Tradition, dass die Dürener Band im Sommer beim THW ein Benefizkonzert gibt, dessen Erlöse für den Kinderkarnevalszug bestimmt sind.

Am Samstag war es wieder soweit. Die Gewitterwolken hatten sich verzogen, pünktlich zum Start ließ sich auch die Sonne wieder blicken. Mehr als 300 Besucher hatten sich auf den Weg zum THW-Gelände gemacht, um mit den „Bremsklötz“ und den Mitgliedern des Vereins „Kinderkarnevalszug Düren“ zu feiern. Die Musiker hatten Karnevalslieder mitgebracht, aber auch den ein oder anderen Schlager.

Ganz schnell wurde auf dem Gelände des THW getanzt und geschunkelt, 108 Tage vor dem Elften im Elften feierten die Karnevalisten schon eine gelungene Generalprobe. Zu vorgerückter Stunde legte DJ Totti auf.

Von Peter Borsdorff

Die erste Spende des Abends überbrachte Peter Borsdorff, der „Läufer mit der Sammelbüchse“. Im Rahmen seiner Aktion „Running for Kids“ hatte der Ausdauersportler mit dem großen Herz für Kinder 1500 Euro gesammelt. 20 Euro steuerte er selbst bei. „Nächstes Mal laufe ich noch etwas weiter, damit es 1521 Euro werden“,sagte Borsdorff augenzwinkernd. Er nutzte die Chance, auf der Bühne noch einige aktuelle Hilfsaktionen vorzustellen.

Zum sechsten Mal hatte der Verein zu einem Benefizkonzert auf das THW-Gelände eingeladen. Die gute Zusammenarbeit erstreckt sich eben über die Unterstützung beim Kinderkarnevalszug hinaus. „Es ist toll, dass uns so viele Menschen unterstützen“, bedankte sich Monika Lessenich vom Verein.

„Wir stecken schon mitten in den Vorbereitungen“, berichtete sie. Der Kinderkarnevalszug entwickle sich stetig weiter – und auch neue Gruppen und Teilnehmer sind am letzten Sonntag im Januar willkommen. Mehr Infos können per E-Mail an Monika.Lessenich@online.de angefragt werden.

(sj)