Düren: Brand bei Automobilverwerter löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Düren : Brand bei Automobilverwerter löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Ein Großbrand auf dem Hof eines Automobilverwerters an der Schulstraße im Dürener Norden hat am frühen Sonntagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 18.15 Uhr ging der Alarm bei der Rettungsleitstelle des Kreises Düren ein. Als die ersten Einsatzkräfte in Norddüren eintrafen, standen bereits mehrere Lkw, Pkw und Gabelstapler lichterloh in Flammen.

Eine dunkle Rauchwolke zog über die Stadt Richtung Rölsdorf, Birgel, Gey. Nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Patric Ramacher aber bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. „Wir waren mit mehreren Messtrupps unterwegs. Alle Messungen sind bislang negativ verlaufen“, betonte der Einsatzleiter gegen 19.30 Uhr.

Die Feuerwehr Düren musste mit einem Großaufgebot ausrücken. Die Löschtrupps konnten den Großbrand allerdings verhältnismäßig schnell löschen. Foto: Jörg Abels

Während die Feuerwehr mit rund 100 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie zwei Drehleitern gegen die Flammen kämpfte, waren auch kleinere Explosionen zu hören. Ramacher sprach nach ersten Erkenntnissen von explodierten Gasflaschen und geplatzten Reifen. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Düren musste mit einem Großaufgebot ausrücken. Die Löschtrupps konnten den Großbrand allerdings verhältnismäßig schnell löschen. Foto: Jörg Abels

Das Feuer griff auch auf Bäume einer angrenzenden Waldfläche über, die Flammen dort mussten von der Meckerstraße aus bekämpft werden. Während des Einsatzes, der sich bis in die Abendstunden erstreckte, blieben Eisenbahn- und Schulstraße für den Verkehr gesperrt. Die rund 100 Einsatzkräfte konnten das Feuer nach gut fünf Stunden löschen Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens konnten Feuerwehr und Polizei am Abend noch keine Angaben machen. Brandsachverständige sollen am Montag auf die Suche nach verwertbaren Spuren gehen.

Die Feuerwehr Düren musste mit einem Großaufgebot ausrücken. Die Löschtrupps konnten den Großbrand allerdings verhältnismäßig schnell löschen. Foto: Jörg Abels
(ja)
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