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Düren: Biermarkt trifft Oldtimer-Classics

Düren : Biermarkt trifft Oldtimer-Classics

Sonntagabend, kurz vor Beginn des Auftritts der Hamburger Partyband „Das Fiasko“: Gerd Suhr, der Organisator des Biermarktes strahlt. Der Kaiserplatz ist wie schon am Freitagabend beim Auftritt des „Lagerfeuer Trios“ und am Samstagabend, als die Beatband „The Shakers“ in die 60er Jahre entführte, sehr gut gefüllt.

Die Mischung aus Musik und Bierlaune kommt auch im 15. Jahr gut an, freut sich Suhr. Die Besucher können aus über 100 Biersorten auswählen und sich musikalischer Evergreens erfreuen. Und auch das Wetter spielt mit, sorgt für Partyatmosphäre bis weit nach Sonnenuntergang. 2019 wird der Biermarkt im Übrigen wieder auf den Wirteltorplatz umziehen und ein Drittel kleiner ausfallen, kündigt Suhr an. Im kommenden Jahr wird der Kaiserplatz bekanntlich im Rahmen des Masterplans rundumerneuert.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten gestern mehr als 100 Oldtimer-Freunde bei den 25. Oldtimer-Classics des DMC. Foto: Abels

Erstmals „Oldtimer-Wandern“

Von den Besuchern des Biermarktes profitiert seit Jahren auch der Dürener Motorsport-Club (DMC), der parallel Pfingstmontag seine Oldtimer-Classics ausrichtet, am Montag zum 25. Mal. Der eine oder andere Biermarktbesucher nutzte vor allem am Nachmittag die Gelegenheit, um die automobilen Schmuckstücke vergangener Epochen auf dem Markplatz zu bewundern.

Zum Jubiläum freute sich der DMC über ein prall gefülltes Starterfeld mit mehr als 100 Oldtimern. „Ein Grund für den Zuspruch ist sicherlich, dass wir erstmals ein Oldtimer-Wandern angeboten haben“, erklärt Mitorganisator Herbert Koep. Fahrer, die nicht an den zahlreichen Geschicklichkeitsprüfungen teilnehmen wollten, konnten erstmals die rund 180 Kilometer lange Ausfahrt vom Dürener Marktplatz in die Dahlemer Binz, vorbei an Vogelsang, Burg Reiferscheid und am Rursee zurück in die Kreisstadt einfach nur genießen. Nach Frühstück und Fahrerbesprechung auf Schloss Burgau wurden die Oldtimer-Freude mit ihren zum Teil 50, 60 und 70 Jahre alten Schätzchen beim ersten Zwischenstopp auf dem Dürener Marktplatz von Sprecher Michael Gries im Detail vorgestellt, bevor es anhand des kurz vor dem Start ausgehändigten Roadbooks in die Eifel ging. Die Orientierungsaufgaben führten die Teilnehmer auch auf äußerst abgelegene Straßen. Zwischendurch mussten sie in Geschicklichkeitsprüfungen immer wieder unter Beweis stellen, dass sie ihr Fahrzeug bestens beherrschen.

Derweil präsentierten DMC-Mitglieder auf dem Markt auch aktuelle Rennwagen, darunter einige, die zuletzt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz waren.

(ja)