CDU rechnet vor: Bewegungszentrum: Streit geht weiter

CDU rechnet vor : Bewegungszentrum: Streit geht weiter

Im Streit um ein geplantes Bewegungszentrum des Kreissportbundes (KSB) weist der CDU-Chef und stellvertretende Bürgermeister Thomas Floßdorf Ulf Opländers Vorwurf, die CDU spiele ein „falsches Spiel“ und instrumentalisiere die freien Träger und die Schulleiter, entschieden zurück.

„Wenn diejenigen Menschen, die tagtäglich mit Kindern arbeiten, erhebliche Zweifel am Sinn und an der Nachhaltigkeit des Projektes haben, dann nehmen wir als CDU dies wahr,“ sagt der Christdemokrat. Natürlich sei es möglich, 125 zusätzliche Plätze in Offenen Ganztagsschulen (OGS) zu schaffen und zu finanzieren.

Die durchschnittlichen Kosten für eine OGS-Gruppe (25 Plätze) beliefen sich auf etwa 30.200 Euro jährlich, so dass man mit 150.000 Euro (jährliche Kosten der Testierung) hinkomme. „Wir wollen konkrete Lösungen für die Eltern und Kinder in Düren, und da sind in der Abwägung OGS-Plätze mehr wert als eine alle zwei Jahre gemachte einmalige Testierung“, appellierte Floßdorf nochmals an die „Ampel“, für Eltern und Kinder zu entscheiden. Bei dem Projekt des KSB sollen Kinder auf ihre motorischen Fähigkeiten gestestet und gefördert werden.

Im jüngsten Artikel ist es leider zu einem Missverständnis gekommen, weil von zweckgebundenen Mitteln die Rede war. Das „zweckgebunden“ bezog sich nicht auf die Haushaltsmittel, die die Politik entsprechend ihres mehrheitlichen Willens vergeben kann. Es bezog sich darauf, dass der KSB das Geld, sofern er es von der Stadt erhält, ausschließlich für die Testierungen und nicht für andere Zwecke einsetzen kann. Das hatte der Vorsitzende des Kreissportbundes, Wolfgang Schmitz, aufgrund entsprechender Nachfragen unterstrichen.

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