Düren: Bei farbenfroher Revue läuft längst noch nicht alles rund

Düren: Bei farbenfroher Revue läuft längst noch nicht alles rund

Weihnachten — Zeit der Besinnung und Einkehr? Nicht bei einem Besuch des „Hot Africa‘s Weihnachts Circus“. Dieser macht derzeit Station an der Rur und lässt den Puls seiner Besucher mit spektakulären Kunststücken, Tanz und Gesang in die Höhe schnellen.

Die farbenfrohe Revue des Ensembles „Hot Africa“ feierte an diesem Wochenende in der Birkesdorfer Festhalle seine Premiere, und man merkte dem Programm an, dass sich die Abläufe noch einschleifen müssen: Die Übergänge zwischen den einzelnen Programmpunkten waren alles andere als reibungsfrei.

Dafür beeindruckten die 28 Künstler umso mehr mit ihren Darbietungen: Unter höchster Körperbeherrschung und in einem atemberaubendem Tempo zeigten die jungen Frauen und Männer Artistik, bei der Salti und Flick-Flacks quer über die Bühne noch zu den einfacheren Übungen gehörten. Spektakulär auch der Auftritt des „Waterman“ Winston Carter, der in kürzester Zeit viereinhalb Liter Wasser trank, nur um die Flüssigkeit in Fontänen wieder auszuspeien.

Mit Tänzen und Liedern wurden den Besuchern zudem weitere Elemente afrikanischer Kultur nahe gebracht. Die afrikanische Lebensfreude übertrug sich auch mühelos auf die Zuschauer, die mitklatschten und mitsangen. Wobei der Gesang des Publikums ein wenig dünn ausfiel.

Grund hierfür war die geringe Resonanz auf den ersten Auftritt von „Hot Africas Weihnachts Circus“: Nur etwa 80 Besucher fanden den Weg in die Birkesdorfer Festhalle, die sich damit noch nicht einmal zur Hälfte füllte. Den Darbietungen des Ensembles — die abgesehen von Weihnachtsmannkostümen nicht viel mit Weihnachten zu tun hatten — tat dies jedoch keinen Abbruch: Mit viel Spielfreude und guter Laune waren sich die Akteure des Beifalls des Publikums sicher. Der „Hot Africa Weihnachts Circus“ gastiert noch bis zum 5. Januar in Düren und gibt jeweils zwei Vorstellungen pro Tag.

(ab)