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Düren: Bahnhof und Postgelände: SPD wirft CDU Heuchelei vor

Düren : Bahnhof und Postgelände: SPD wirft CDU Heuchelei vor

Citymanager und IG-City kommen in ihrer Analyse zur Situation der Dürener Einkaufszonen zu dem Schluss, dass das Postgelände und das Bahnhofsumfeld entwickelt werden müssen. Dies müsse geschehen, um negativen Entwicklungen in der Kölnstraße und in der Josef-Schregel-Straße entgegenzuwirken.

„Das ist schon sehr merkwürdig”, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Henner Schmidt: „Positive Impulse für die Einkaufszone von der Kölnstraße bis hin zur Annakirche könnten wir schon lange haben.”

Schmidt weiter: Vor nicht allzu langer Zeit habe die CDU, zu deren einflussreichsten Politikern der IG-City-Vorsitzende gehöre, ein Investitionsvorhaben im Postareal mit verfahrenstechnischen Tricks ausgehebelt und verhindert. Jetzt die nicht gelöste schwierige Situation zu beklagen, sei ein Höchstmaß an Heuchelei.

Gleiches gelte auch für die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes. „Auch hier werden Chancen für die Stadt leichtfertig verspielt”, sagt Schmidt.

Wie man höre, schlage der Baudezernent mit Rückendeckung durch Bürgermeister Larue alle ausgestreckten Hände aus, weil man auf Rurtalbahn und AVV wegen des verlorenen Gerichtverfahrens sauer sei und dem nun nicht mehr möglichen Abriss der Nordbrücke nachtrauere.

„Meine Position hierzu ist klar”, sagt Schmidt: „Man kann nicht in der Ecke sitzen und schmollen und gleichzeitig die Stadt voranbringen.”

Die Realisierung der B399n mit den Umgestaltungserfordernissen in der Fritz-Erler- und der Eisenbahnstraße rücke immer näher.

Deshalb dürften Konzepte und Ideen für die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes nicht der Blockadehaltung an der Spitze des Rathauses zum Opfer fallen.