Düren: B 56n: Larue weist Vorwürfe zurück

Düren: B 56n: Larue weist Vorwürfe zurück

Bürgermeister Paul Larue weist die im Zusammenhang mit der Ostumgehung von SPD und Grünen geäußerte Kritik zurück.

Larue war vorgeworfen worden, dass er „der gemeinsamen Sache B 56n” schade, weil er zum Beispiel die Einladung zu einem Gespräch im Landesverkehrsministerium nicht angenommen hat.

„Da es sich bei dem für Düren so bedeutsamen Straßenbauprojekt ausschließlich um eine vom Bund zu finanzierende Bundesstraße handelt, habe ich es zunächst als vorrangig angesehen, dass ich mich an die Bundesregierung wende”, erklärte Larue am Dienstag. Außerdem sei er zum Termin beim Land erst „mehr als kurzfristig” am Vortag des Treffens eingeladen worden und habe wegen anderer dringender Verpflichtungen nicht teilnehmen können.

SPD und Grüne hätten zu der Zeit, als sie in Düren verantwortlich waren, nichts in Sachen Ostumgehung getan, geschweige denn erreicht. Nun, da es eine gemeinsame Position im Stadtrat gebe, führe die Opposition eine bizarre Diskussion und erhebe abenteuerliche Vorwürfe.

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