Ausstellung von Sabine Steinbock und Harry Koll im Töpfereimuseum

Ausstellung im Töpfereimuseum : „Eisenrot- und Krappwurzelfarben“

Die Eröffnung der lang erwarteten Vernissage „Eisenrot- und Krappwurzelfarben“ von Sabine Steinbock und Harry Koll im Töpfereimusem Langerwehe war mit über 50 Gästen gut besucht.

Antje Soleau eröffnete die Ausstellung mit den Worten: „Die Farbe Rot hat eine ganz besondere Aussagekraft. Die Künstler sind ihrem Zauber komplett verfallen und bieten ihr mit Hilfe ihrer Werke einen neuen Rahmen zur Entfaltung.“

Ein harmonisches Klavierspiel soll die beruhigende Wirkung der Ausstellungsstücke verdeutlichen und die Kunstinteressierten auf die kommenden Eindrücke einstimmen. „Die Aufgabe des Töpfereimuseums ist unter anderem die Rückbesinnung auf das natürlich Schöne. Sabine Steinbock und Harry Koll verleihen ihren relativ einfachen Gebrauchsgegenständen wie beispielsweise Tassen, Teller oder Vasen eine außergewöhnliche Schönheit mit Form und Farbe“, war Gerold Königs Aussage zu der Vernissage.

Die rund 300 verschiedenen Keramiken laden zum Faszinieren ein. Aber nicht nur das; in der Ausstellung bekommt man einen tieferen Einblick in die Beweggründe der Künstler, die sich diesem Gebiet seit mehr als 30 Jahren widmen.

Neben dem bereits erwähnten bieten besondere, aus der Türkei stammende, anatolische Kelims einen Blick auf eine andere Kultur. Vor allem für Sabine Steinbock war das von besonderer Bedeutung um den Horizont der Menschen zu erweitern.

(lw)
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