Ausstellung in der Stadtbücherei Düren ab dem 26. März

Ausstellung : Erinnerungen an Franz Peter Kürten

Am 26. März um 19 Uhr wird in der Stadtbücherei Düren eine neue Ausstellung eröffnet. Stadtmuseum und Stadt- und Kreisarchiv der Stadt Düren möchten damit an Franz Peter Kürten erinnern.

Kürten war einer der produktivsten Dichter des Rheinlandes im 20. Jahrhundert und hinterließ auch in Düren so manche Spur. Er lebte vor und nach dem Ersten Weltkrieg in dieser Stadt. Von dort zog er an die Front und wurde schwer verwundet. Unter diesem Eindruck verfasste er erste Gedichte, die er 1915 im Eigenverlag veröffentlichte. Es sollten viele weitere folgen: Er veröffentlichte zahllose Lieder, Gedichte und Sammelbände – vieles davon in Mundart. Er erforschte Sagen und rheinisches Brauchtum, gilt in volkskundlichen Kreisen noch heute als bedeutender Sammler. In den 1950er Jahren wurden über 250 Radiosendungen von ihm ausgestrahlt.

Doch wer war Franz Peter Kürten und was zeichnete seine Mundart-Dichtung aus? Diesen Fragen geht eine neue Ausstellung des Stadtmuseums in Kooperation mit dem Stadt- und Kreisarchiv ab März 2019 nach.

Die Eröffnung findet am 26. März ab 19 Uhr im Beisein des Bürgermeisters Paul Larue im Bistro des Hauses der Stadt statt und wird von Originalliedern Kürtens, vorgetragen von den bekannten Kölner Musikerinnen Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau, musikalisch begleitet. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Ausstellung kann bis zum 12. April zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Düren, Stefan-Schwer-Straße 6, 52349 Düren, besucht werden.

Der Trägerverein Stadtmuseum Düren ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, allen Interessierten die Geschichte der Stadt Düren näherzubringen. Gegründet 2009 und mehrheitlich betrieben von ehrenamtlichen Mitarbeitern, wurde bereits im gleichen Jahr die erste Ausstellung eröffnet.

Durch intensives Auseinandersetzen mit den zur Verfügung gestellten Exponaten präsentiert das Stadtmuseum Düren nach und nach weitere Abschnitte der Geschichte. Neben den Dauerausstellungen werden Wechselausstellungen angeboten sowie ein umfassendes Rahmenprogramm für verschiedene Interessen- und Altersgruppen.