Ausstellung „BÄRige Ansichten“ im Festsaal der LVR-Klinik in Düren

Ausstellung im Festsaal : Bunte Fotografien zeigen „BÄRige Ansichten“

AtemBÄRraubend und unBÄRschreiblich kreativ, das sind die Werke von Andreas Nitsche. Wer nun denkt das Rechtschreibprogramm müsse wohl einen Fehler gemacht haben, der irrt sich, denn genau diese bärigen Wortspiele machen die Arbeit des Kölner Künstlers aus.

Der Fokus seiner „BÄRigen Ansichten“ sind bunte Gummibärchen, die mit dem passenden Wortspiel in allerlei Situationen auftauchen. Mit einer Auswahl dieser Fotografien eröffnete er seine dritte Ausstellung im Festsaal der LVR-Klinik in Düren.

Angefangen hat alles mit einem Geburtstagsgeschenk für eine Kollegin Nitsches, die die süßen Bären besonders gerne mochte und Klavier spielte. Er machte sich mit seiner Idee für das ideale Geschenk auf in ein Kölner Musikhaus, bestach nach eigenen Angaben den Verkäufer und knipste seinen ersten bärigen Schnappschuss auf der Klaviatur eines Ausstellungsstückes. Diesem ersten „KlaviBÄR“, damals noch ohne das zugehörige Wortspiel, folgten noch viele mehr. In diesem Jahr bringt der Künstler bereits seinen achten Fotokalender heraus.

Inspirieren lässt er sich für seine Werke nicht nur von Motiven, sondern auch besonders von Sprache. „Es gibt einfach unzählige Wortspiele und interessante Worte, die ich noch fotografieren möchte“, erzählt der Künstler. „Inzwischen habe ich tatsächlich schon eine ganze Liste. Zum Glück sind meine Models ja sehr geduldig und halten immer brav still.“

Auf die Ausstellung hat Andreas Nitsche 20 seiner Bilder gerahmt und auf Leinwand mitgebracht, darunter zum Beispiel die AraBÄRen in der Wüste, eine Gruppe im SuBÄRmarkt oder der UnschlagBÄR im Boxring. Auf den Nahaufnahmen erkennt man seine Liebe zum Detail.

Privat, verrät Nitsche schließlich noch, isst der Künstler allerdings schon seit längerem keine Gummibärchen mehr. Vielleicht ist ihm der Appetit bei Werken wie der Spaghetti-BÄRlognese oder dem BÄRenmüsli auch einfach vergangen.

Die Ausstellung ist noch drei Wochen lang in der ersten Etage des Verwaltungsgebäudes (Haus 16) der LVR-Klinik Düren zu sehen. Einlass kann Werktags an der Pforte und beim Empfang im Verwaltungsgebäude erfragt werden.

(kim)
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