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Jenny Erpenbeck bei der Lit.Eifel: Augenblicke zwischen Glück und Tragik

Jenny Erpenbeck bei der Lit.Eifel : Augenblicke zwischen Glück und Tragik

Jenny Erpenbeck liest am 15. Juni bei der Lit.Eifel in Heimbach aus ihrem aktuellen Roman „Kairos“.

In „Kairos“ erzählt die 1967 in Ost-Berlin geborene Jenny Erpenbeck vom Weg zweier Liebender. Sie wandeln an der Grenze zwischen Wahrheit und Lüge, Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Dies alles vor dem Hintergrund der verschwindenden DDR.

Die neunzehnjährige Katharina und der verheiratete Hans mit Mitte 50 begegnen sich zufällig in Ost-Berlin und können jahrelang nicht voneinander lassen. Die DDR geht unter, 1989 kommt der Umbruch – da liegen zwischen Glück und Tragik nur Augenblicke.

Die Autorin liest bei der Lit.Eifel am Mittwoch, 15. Juni, ab 19.30 Uhr in der Internationalen Kunstakademie (Hengebachstraße 48, Heimbach). Karten kosten zwölf oder ermäßigt sechs Euro. Man kann sie unter www.ticket-regional.de und allen daran angeschlossenen Verkaufsstellen buchen.

Jenny Erpenbeck debütierte im Jahr 1999 mit der Novelle „Geschichte vom alten Kind“. Es folgten Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Für „Aller Tage Abend“ gab es den Joseph-Breitbach-Preis und den Independent Foreign Fiction Prize. Der Thomas-Mann-Preis wurde der Autorin verliehen für „Gehen, ging, vergangen“. Im Jahr 2017 bekam sie den Premio Strega Europeo und das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. „Kairos“ ist für den Bayerischen Buchpreis nominiert.

Alle Informationen über das Literaturfestival: www.lit-eifel.de.