Düren: Aufnahmestopp: Dürener Tafel muss neue Kunden vertrösten

Düren: Aufnahmestopp: Dürener Tafel muss neue Kunden vertrösten

Das hat es in inzwischen fast 15 Jahren Dürener Tafel bislang noch nicht gegeben: Es können in den Monaten Januar, Februar und März keine weiteren Kunden aufgenommen werden.

„Es geht einfach nicht”, sagt die Tafel-Vorsitzende Edith Becker. Traditionell fallen in den Wintermonaten weniger Lebensmittel für die Tafeln der Region an. Warum das so ist, erklärt sich Edith Becker wie folgt. Viele Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse, seien nun teurer.

Die Menschen kaufen weniger ein, also halten die Supermärkte weniger vor, und somit fällt auch für die Tafeln entsprechend weniger ab. Gleichzeitig wollen immer mehr Kunden betreut werden. „Seit Oktober kommen immer mehr Menschen zu uns”, wundert sich Edith Beckers. 35 bis 40 neue Kunden stellen sich derzeit wöchentlich bei der Dürener Tafel an der Bücklersstraße vor.

2000 Kunden werden derzeit jede Woche betreut. Mehr Kunden, weniger Waren - diese Rechnung funktioniert nun nicht mehr. Seit der vorigen Woche müssen neue Kunden vertröstet werden. Zunächst bis März. „Wir mussten diesen Schritt machen.” Im Frühjahr werde sich die Lage wieder entspannen, hofft Becker.

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