Kirchenkonzertreihe: „Atempausen“ in kleinen Gotteshäusern

Kirchenkonzertreihe : „Atempausen“ in kleinen Gotteshäusern

Ab und zu tun Atempausen gut: Nach der Premiere im Jahr 2010 und der Neuauflage 2015 laden Regionalkantor Hans-Josef Loevenich und der Kreis Düren nun zum dritten Mal zur Kirchenkonzertreihe „Atempausen“ ein.

Wie in den Vorjahren gibt es nun Mitte Mai an drei aufeinander folgenden Tagen drei Konzerte in drei verschiedenen Dorfkirchen. Diesmal finden sie in Hürtgenwald und Kreuzau statt.

Orgelkonzert zum Auftakt

Den Auftakt macht Hans-Josef Loevenich, Musikdirektor, Komponist und Leiter verschiedener Chöre und Orchester, am Freitag, 17. Mai, um 20 Uhr mit einem Orgelkonzert in der Geyer Kirche St. Antonius. Auf dem Programm stehen an diesem Abend unter anderem Werke von Georg Böhm, Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther, Moritz Brosig und Josef Gabriel Rheinberger.

Am Samstag, 18. Mai, 20 Uhr, erklingt in der Winderner Kirche St. Urbanus romantische Musik für Viola und Orgel. Diesmal ist mit Rebekka Zachner eine Musikerin mit dabei, die klassische Gitarre und Bratsche studiert und diverse Meisterkurse absolviert hat. Zu hören sind an diesem Abend Werke von John Eccles, Edward Elgar, Johan Svendsen und Friedrich Radermacher.

Die letzte „Atempause“ gibt es am Sonntag, 19. Mai, 18 Uhr, in der Marienkapelle in Simonskall. Dort singen die Mitglieder des Frauenkammerchores „Anna-Bells“ unter der Leitung von Hans-Josef Loevenich anspruchsvolle Chormusik aus vier Jahrhunderten. „Die Anna-Bells“ pflegen die A-cappella-Literatur aller Epochen. So erklingen unter anderem Werke von Friedrich Mendelssohn-Bartholdy, Charles Gounod, Johannes Brahms und Josef Gabriel Rheinberger.

Mit den „Atempausen“ rücken der Kreis Düren und die Region Düren im Bistum Aachen die Kirchen als Kleinodien im Dürener Land in den Mittelpunkt. „Diese Kirchen werden zumeist in liebevoller ehrenamtlicher Arbeit gepflegt und bleiben dadurch der Nachwelt erhalten. Mit der kleinen Konzertreihe wollen wir dieses Engagement würdigen und die Gotteshäuser in den Blick einer größeren Öffentlichkeit rücken“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU). Er hofft, dass sich – wie schon in der Vergangenheit – möglichst viele Menschen diese „Atempausen“ gönnen.

Der Eintritt zu den drei Veranstaltungen ist frei, Spenden zum weiteren Erhalt der Kirchen sind erwünscht.

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