Arena Kreis Düren: Heavy Metal mit "Stahlzeit"

Heavy-Metal-Konzert : „Rammstein“-Coverband „Stahlzeit“ rockt Arena Kreis Düren

Die besten Alternative, wenn „Rammstein“ keine Zeit: „Stahlzeit“ präsentiert die Hits und auch die Bühnenschau der bekannten Heavy-Metal-Band in Düren.

In der Arena Kreis Düren wurde es heiß und laut, als die Fans der weltweit erfolgreichen deutschen Rockband „Rammstein“ sich versammelt hatten, um die Show der Coverband „Stahlzeit“ mitzuerleben. Die Rocker, die mit den Songs von „Rammstein“ durch ganz Deutschland touren, präsentierten nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern empfanden auch die spektakulären Bühnenshows des Originals nach.

Das Musikgenre der „neuen Deutschen Härte“, das „Rammstein“ entscheidend geprägt, wenn nicht sogar erfunden hat, ist mittlerweile zum Exportschlager geworden. Mit brachialer, dunkler aber auch gewissermaßen poetischer Musik und den dazugehörenden polarisierenden Musikvideos verkaufte die Band international bereits mehr als 18 Millionen Tonträger. Berühmt berüchtigt ist die Gruppe um Frontmann Till Lindemann auch für ihre aufwendigen Bühnenshows.

„Stahlzeit“ gründete sich 2004 unter dem Namen „Maerzfeld“, unter dem sie auch heute noch eigene Songs präsentieren. Am erfolgreichsten ist die Gruppe um Sänger Helfried „Heli“ Reißenweber aber mit ihren „Rammstein“-Covershows, die sie detailgetreu aufziehen. So auch am Freitag in der Arena als sie besonders mit ausschweifender Pyrotechnik und aufwendigen Bühnenbildern beeindruckten.

Auch den „Rammstein-Sound“ brachte „Stahlzeit“ originalgetreu auf die Bühne. Die Songauswahl war eine Zusammenstellung verschiedener „Rammstein“-Hits und die Showelemente waren immer nah an die originalen Aufbauten auf „Rammstein“-Konzerten angelehnt. So schossen zum Beispiel beim Lied „Benzin“ Flammen bis unter die Decke oder bei „Mein Teil“ wurde, wie auch bei „Rammstein“-Shows üblich, der Keyboarder in einem Kessel mit einem Flammenwerfer beschossen.

Beste Alternative

Für „Rammstein“-Neulinge mag dies vielleicht etwas befremdlich klingen, wer schon einmal eine Show des Originals miterlebt hat, konnte beim Konzert in Düren aber durchaus die aufwendige Liebe zum Detail erkennen, mit der „Stahlzeit“ die Bühnenshows ihrer Vorbilder nachstellen. Zwischen Feuerregen und Explosionen gab es für die „Rammstein“-Fans zwar nicht das Original, aber vielleicht doch die nächstbeste Alternative.

(kim)
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