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Annakirmes: Polizei verstärkt nach Explosion Präsenz

Explosion in der Geisterbahn : Polizei und Ordnungsdienst verstärken Präsenz auf dem Annakirmesplatz

Nach dem Zwischenfall auf der Annakirmes zeigen Polizei und Ordnungsdienst verstärkt Präsenz.

Nach der Explosion in der Geisterbahn auf der Annakirmes werden Polizei und Ordnungsdienst der Stadt ihre Präsenz auf dem Platz verstärken. Außerdem sollen verstärkt Taschenkontrollen durchgeführt werden. Das teilt die Stadt Düren auf Nachfrage mit.

Am Dienstag hatte ein Mann auf der Geisterbahn mit einer chemischen Substanz eine Explosion verursacht, bei der ein beißender Geruch freigesetzt wurde. Der Betreiber lüftete die Anlage, der Betrieb ging weiter. Um weitere, vergleichbare Taten, womöglich mit weniger harmlosen Ausgang, zu verhindern, wurde samt Bild öffentlich nach dem Mann gefahndet. Das zeigte Erfolg: Ein Tatverdächtiger stellte sich der Polizei in Köln. Nach Informationen unserer Zeitung hat sich der Tatverdacht mittlerweile erhärtet. Außerdem wird untersucht, ob der Mann auch für einen vergleichbaren Fall auf der Rheinkirmes in Düsseldorf verantwortlich ist. Dort war eine Geisterbahn vorübergehend geschlossen worden, weil eine unbekannte Flüssigkeit auf den Schienen bemerkt wurde.

Nach dem Zwischenfall am Dienstag war die Stadt Düren kurzzeitig dazu übergegangen, bei den Taschenkontrollen – wie bei vielen Großveranstaltungen üblich – die Mitnahme von Plastikflaschen zu untersagen, ist davon aber in einem „intensiven Abwägungsprozess“ mit Blick auf die hohen Temperaturen und die Besucher wieder abgerückt.

„Wir sind froh, dass ein Tatverdächtiger so schnell festgenommen werden konnte. Das ist auch für den weiteren Verlauf der Annakirmes und das Sicherheitsgefühl der Besucher sehr wichtig“, sagte ein Sprecher der Stadt Düren gegenüber der Redaktion.