Düren: Annakirmes-Macher mit Attraktivität zufrieden

Düren: Annakirmes-Macher mit Attraktivität zufrieden

Es war eine Erfahrung, die wohl jeder Platzmeister eines großen Volksfestes einmal machen muss: Trotz mündlicher Zusage flatterte Achim Greiff kurz vor Weihnachten die Absage des Alpina-Bahn-Betreibers auf den Tisch.

In diesem Moment war klar: Die Annakirmes 2011 wird ohne Großachterbahn leben müssen. Achim Greiff hörte zwar umgehend noch bei den beiden übrigen Betreibern nach, die aber längst vertraglich an andere Plätze gebunden waren.

„Da hilft kein langes Zetern, sondern nur der rasche Griff in die Bewerbungsunterlagen”, erinnert sich der Platzmeister an ein paar hektische Stunden. „Zum Glück sind wir in der Lage, bei über 930 Bewerbern, flexibel reagieren zu können”, sagt Wolfgang Lange, Vorsitzender des für die Platzvergabe zuständigen Steuerausschusses. Mit Blick auf die vielen Fahr- und Laufgeschäfte, die vom 30. Juli bis 7. August erstmals Station beim größten Volksfest der Region machen werden, ist er überzeugt, „dass wir auch 2011 wieder eine attraktive Annakirmes haben”.

Mittlerweile haben alle der knapp 150 auserwählten Beschicker ihre Verträge unterschrieben zurückgeschickt. Den „Achterbahnplatz” werden die Wildwasserbahn „Aqua Valley” und die Schienenbahn „Feuer und Eis” zieren. Und bei den Neuheiten verweist Greiff beispielsweise auf die Hochfahrgeschäfte „Rocket” und „High Energy”, die mit Adrenalinschüben in sich überschlagenden Gondeln in 55 beziehungsweise 30 Meter Höhe locken.

18 Großfahrgeschäfte und zahlreiche Fahrgeschäfte speziell für Kinder, darunter erstmals die Kinderachterbahn „Willy, der Wurm”, die den ersten Platz wieder ein wenig aufwerten soll.