Andrang beim 125. Klostersonntag in der Klosterkirche Vossenack

Jubiläum in Vossenack : Überwältigender Andrang beim Klostersonntag

Beim 125. Klostersonntag in der Klosterkirche Vossenack wurden die Organisatoren mit überwältigendem Andrang überrascht. Zum Jubiläum dieser schönen Tradition sang der Gospelchor „Crescendo“ während der heiligen Messe.

Pater Peter, der sie gemeinsam mit den Brüdern Wolfgang und Wilfried feierte, sprach in seiner Predigt von der Angst, die zu einer Grundstimmung unserer Zeit geworden sei. „Parolen von links und rechts geben uns ein Gefühl der Unsicherheit, dazu kommen Bedrohungen durch die Klimaveränderung.“ Er setzte dem das Lukasevangelium entgegen – „dann richtet Euch auf und erhebt eure Häupter“ – und forderte auf, sich gemeinsam für das Gute einzusetzen.

Herzlich applaudierten die vielen Besucher dem Chor für seine gekonnten Beiträge, die er mit Leidenschaft vorgetragen hatte, und für die brillanten Solostimmen.

Nach der heiligen Messe nahmen die Brüder noch eine ganz seltene Ehrung vor für Maria Schröder aus Simmerath-Kesternich, die von Beginn an den Klostersonntag tatkräftig ehrenamtlich begleitet hatte. Sie fühlte sich verantwortlich dafür, dass die heilige Messe am Klostersonntag stets eine besondere musikalische Gestaltung bekam. Die Franziskanerprovinz nahm sie in die Gemeinschaft derer auf, für die die Brüder beten. Pater Peter überreichte die Anerkennungsurkunde an Maria Schröders Ehemann Hans Josef, denn sie selbst war zu Hause unabkömmlich.

Die Tradition des Klostersonntags wird weiter bestehen – mit der Messe, der guten Klostersuppe und der Gelegenheit zum Gespräch und zum Gedankenaustausch. Bruder Wolfgang wird ab dem Neuen Jahr für die musikalische Gestaltung der heiligen Messe sorgen und hierfür Chöre und Gruppen ansprechen. Neuerdings öffnet nach dem Gottesdienst auch das „Café Mäxchen“ im Kloster-Kultur-Keller.

(ale)
Mehr von Aachener Zeitung