Düren: Am Sonntag kommt der Zug auf einer veränderten Strecke

Düren: Am Sonntag kommt der Zug auf einer veränderten Strecke

Noch stehen die Wagen in Reih´ und Glied in der großen Wagenhalle des Festkomitees Dürener Karneval im Gewerbegebiet „Im Großen Tal”. Noch wird gehämmert, geschraubt und gepinselt. Damit nächsten Sonntag alles prächtig strahlt, wenn der Dürener Zug sich seinen Weg durch die City bahnt.

Die wohl wichtigste Neuerung: Der Zugweg hat sich auf Wunsch vieler Dürener, so Bruni Scholl, 2. Geschäftsführerin des Festkomitees, geändert. Der 5,5 Kilometer lange närrische Lindwurm löst sich nicht wie sonst an der Stadthalle auf, sondern in der Schützenstraße (siehe ergänzender Artikel).

Stichwort Stadthalle: Nach Jahren wird es mal wieder einen Mottowagen geben, zu eben diesem Thema. Der seit Jahren geplante Neubau eines Hotels und der derzeitige Verfall der Stadthalle ist ein Zankapfel in der Stadt. Die KG Südinsulaner hat sich ihre Gedanken gemacht, wie das Thema optisch umzusetzen ist. Verraten wollen die Karnevalisten naturgemäß noch nichts...

Der Schwerpunkt des Dürener Zuges wird der Kaiserplatz vor dem Rathaus sein. Hier werden nicht nur die Massen stehen, hier werden Getränkebuden aufgebaut, hier spielt die Musik (im wahrsten Sinne des Wortes). Hier wird auch der Bühnenwagen positioniert, von dem aus Manni Schall, karnevalistisches Urgestein der Rölsdorfer KG Kick´ens, gewohnt kenntnisreich kommentieren soll.

Ein zweiter Schwerpunkt, sagt Festkomitee-Präsident Peter Körner am Dienstag den „DN”, wird der Ahrweiler Platz sein. Im Schatten der Annakirche organisieren die Kruuschberger mit einem Gastronomen einen Ausschank. „Das soll weiter wachsen”, sagte Peter Körner.

Das Dürener Prinzenpaar, Ulrich I. und seine Frau Katharina I., sind „bereit”, wie sie am Dienstag sagten. Die Ampeln für den Zug stünden auf Grün und gutes Wetter sei bestellt. Festkomitee-Präsident Körner lobte unterdessen das Engagement von Dürener Firmen, die den Zug finanziell unterstützen. Ohne Sponsoring ginge es nicht. „Erwähnenswert ist auch, dass die Zugteilnehmer ihr Wurfmaterial selbst bezahlen”, so Körner.

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