Düren: Alaaf! Kamelle und viel Spaß beim Dürener Orchideensonntag!

Düren: Alaaf! Kamelle und viel Spaß beim Dürener Orchideensonntag!

Besser hätte es für die Jecken kaum kommen können: Zum Orchideensonntag schenkte Petrus den Karnevalisten trockenes Wetter und ab und zu sogar ein bisschen Sonnenschein. In Düren lachte Prinz Jürgen I. (Außem) mit seiner Prinzessin Melanie I. um die Wette.

Und auch Kinderprinzessin Vivian I. (Leymann) präsentierte sich mit allerbester Laune. Schauer gab es nur in Form von Kamelle-Dauerregen.

Klatschen gegen die Kälte — mit den fetzigen Rhythmen dieser Trommelgruppe war das überhaupt kein Problem. Foto: K. Mera

Rund 2500 kostümierte und uniformierte Teilnehmer hatten sich am Nachmittag auf den 5,5 Kilometer langen Zugweg gemacht. Zehntausende Narren waren gekommen, um am farbenfrohen Treiben teilzunehmen und eifrig Kamelle zu fangen. Indianer, Cowboys, Clowns und Polizisten säumten den Zugweg. Aber die Kostüme im Zug waren nicht minder farbenprächtig. Die Mitglieder der KG „Rurkei“ aus Niederau hatten zum Beispiel wieder ihre prächtigen venezianischen Gewänder und Masken angezogen.

Bützje und ein fröhliches Lächeln — so grüßen diese beiden schmucken Mariechen die Jecken am Straßenrand. Foto: K. Mera

Die „Löstigen Ost-Dürener“ machten als blau-weiße Ringelclowns den Zug unsicher. Die Kinder aus dem Kinderheim St. Josef hatten sich als Football-Spieler verkleidet. Ebenfalls mit von der Partie war eine Gruppe mit Mitarbeitern und Bewohnern des Seniorenhauses St. Anna.

Da ist Musik drin! Etliche Kapellen sorgten mit ihrer Musik für den richtigen Ton. Foto: K. Mera

Die Mitglieder des Dürener Rock‘n‘Roll-Clubs legten eine flotte Sohle aufs Parkett und taten damit das einzig Richtige gegen die Kälte: Sie tanzten sich warm! Schön auch die KG „Südinsulaner“, die in ihrer 6 mal 11-jährigen Jubiläumssession als bunte Clowns den Zug unsicher machten. Etliche Musikgruppen sorgten zudem für den richtigen Ton.

Warmtanzen Die Mitglieder des Rock‘n‘Roll-Clubs haben gezeigt, wie das geht. Foto: K. Mera
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