Hasenfeld: „Ärger beim Kronen-Max“: Briefträger trifft Bürgermeister

Hasenfeld: „Ärger beim Kronen-Max“: Briefträger trifft Bürgermeister

Es durfte gelacht werden im großen Saal des Hasenfelder Hofs, und es wurde gelacht, dass sich die Balken bogen. Gleich an drei Tagen hintereinander spielte die Theatergruppe „Akkutaresse“ das Stück „Ärger beim Kronen-Max“. Dabei handelt es sich um Schwank in drei Akten, geschrieben von Bernd Gombold.

In der Hauptrolle gab Achim Heinen den Wirt Max. Max ist kürzlich die Frau gestorben und seine Kneipe sieht mehr und mehr aus wie ein ranziges Loch. Ivonne Wawer als schlitzohriger Briefträger Jupp sorgt allerdings mit nicht immer ganz legalen Mitteln dafür, dass Max und seine Wirtschaft nicht den Bach runter gehen, sondern in neuem Glanz erstrahlen.

Jupp öffnet heimlich die Post der Dorfbevölkerung und weiß so im Vorfeld, was passieren könnte. Mit diesem Wissen ausgestattet lenkt er letztendlich die Geschicke einzelner Personen im Dorf in neue, gute Bahnen. Liebevoll hatten die Akteure die Szenen ausgearbeitet. So fielen die Zuschauer fast vom Stuhl, als Max kräftig mit Rasierschaum eingeseift und gegen seinen Willen herausgeputzt wurde. Ebenfalls kamen Sätze wie „Heiliger Blasius, Schutzpatron aller Bettnässer“ bestens an.

In weiteren Rollen spielten Maren Kulina, Martha Lennartz, Dr. Stephan Schmitz, Gerda-Marie Jung, Sophie Heinen, Mani Kau, Robert Feicke, Liesel Kunina und Ingrid Kau. Als Souffleuse saß Gerda Boje, die Aufgabe der Maskenbildnerin übernahm Sabrina Küpper, und die Spielleitung lag in den Händen von Gerda und Richard Boje.

(gkli)
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