Kreuzau: 7300 Festmeter Holz erzielen 362.000 Euro Erlös

Kreuzau: 7300 Festmeter Holz erzielen 362.000 Euro Erlös

Im Kreuzauer Rathaus hat jüngst die Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Hürtgenwald-Kreuzau stattgefunden.

Kleinere und größere Waldbesitzer aus den Gemeinden Hürtgenwald, Kreuzau und Langerwehe haben sich in der Forstbetriebsgemeinschaft mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Bewirtschaftung des Waldes zu verbessern beziehungsweise zu vereinheitlichen und wirtschaftlicher zu gestalten.

An der Versammlung nahmen vom betreuenden Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde Joachim Knoth und Barbara Boos-Kluß zur fachkundigen Auskunft für forstwirtschaftliche Fragen teil.

Die Forstbetriebsgemeinschaft Hürtgenwald-Kreuzau hat 72 Mitglieder. Bewirtschaftet wird eine Fläche von über 13,60 Millionen Quadratmeter Wald. Dabei besitzen die einzelnen Mitglieder Flächen von wenigen Aren bis hin zu mehreren Hundert Hektar. Seit Jahren wächst die betreute Fläche. Im Jahre 2013 sind vier Waldeigentümer mit etwa 200.000 Quadratmetern Wald dazugekommen.

Das vergangene Jahr war im Wesentlichen durch den Holzeinschlag aus dem Winter 2012/2013 und Herbst 2013 geprägt. Insgesamt wurden rund 7300 Festmeter Holz mit einem Gesamtverkaufserlös von über 362.000 Euro für die Waldbesitzer eingeschlagen. Für Aufforstungen und Pflegemaßnahmen sind vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von rund 3000 Euro bewilligt worden.

Im Jahr 2014 sollen Pflegemaßnahmen, Brennholzverkäufe und größere Holzeinschläge erfolgen. Bei nach wie vor guten Holzpreisen ist im Holzeinschlag ein Verkaufserlös in Höhe von etwa 175 000 Euro für 3500 Festmeter Holz geplant.

Die Revierförsterin Barbara Boos-Kluß betreut die Waldbesitzer vor Ort. Sie berichtete auf der Versammlung in Kreuzau unter anderem von der derzeitigen Forsteinrichtung, die alle zehn Jahre zur Dokumentation der Nachhaltigkeit der Waldwirtschaft und als künftige Plangrundlage durchgeführt wird. Die Resultate dieser umfassenden Waldbestandsaufnahme sollen den Waldbesitzern noch bis September dieses Jahres vorliegen.

Mehr von Aachener Zeitung