Düren: 60 Herzkissen spenden Trost und Zuversicht

Düren: 60 Herzkissen spenden Trost und Zuversicht

Rund 60 Herzkissen haben Gia Lausberg und Rosemarie Jansen genäht und nun für die Patientinnen des Brustzentrums Düren im Birkesdorfer St. Marien-Hospital gespendet.

Die Kissen sind ein Symbol der Herzlichkeit, sie drücken Anteilnahme in einer schwierigen Lebensphase aus und sollen den betroffenen Trost spenden. Zudem erfüllen die Kissen einen wichtigen physischen Aspekt. Mit ihrer speziellen Form, einem Herz mit längerer abgerundeter Oberseite, können die Patientinnen die Kissen nach einer Brustoperation unter dem Arm der betroffenen Seite tragen, um Narbenschmerzen, Druck oder Schwellungen zu lindern.

Silvia Abschlag und Doris Lenzen, Pflegeexpertinnen für Brustkrebserkrankungen, nahmen die Spende dankend entgegen und bestätigten erneut die positive Resonanz der Patientinnen auf die Herzkissen. Die selbst genähten Herzkissen sind aus hochwertigem Material, antiallergisch und waschbar.

Gia Lausberg näht bereits seit fünf Jahren Herzkissen, nachdem sie das Projekt, das über eine dänische Krankenschwester 2006 aus Amerika nach Europa kam, kennenlernte und nach Düren brachte.

Mehr als 1000 Kissen

Mehr als 1000 Kissen konnte sie schon zur Verfügung stellen. Rosemarie Jansen erfuhr aus dem Fernsehen von dem Projekt und engagiert sich seit kurzem ebenfalls dafür.

Patientinnen erhalten Herzkissen grundsätzlich kostenlos. Gia Lausberg und Rosemarie Jansen sind weiterhin motiviert und hören nicht auf, für Nachschub zu sorgen.

Das Brustzentrum Düren ist eine gemeinsame Einrichtung von St. Marien-Hospital in Birkesdorf und Krankenhaus Düren an der Roonstraße.