Düren/Aachen: 50 Jahre Volleyball-Geschichte auf 40 bunten Seiten

Düren/Aachen: 50 Jahre Volleyball-Geschichte auf 40 bunten Seiten

Ein Virus grassiert in Düren. Seit 50 Jahren befällt er die Menschen. Zu den ersten Personen zählten Männer wie Goswin Caro und Josef Kaulen. Noch heute hat er sie fest im Griff: Seit fünf Jahrzehnten haben sich der Sportliche Leiter der SWD Powervolleys und der Geschäftsstellenmitarbeiter des Bundesligisten der Sportart Volleyball verschrieben.

50 Jahre Volleyball — dieses Jubiläum gilt es zu feiern. Unter anderem mit einer Jubiläumsbeilage. Diese wurde am Donnerstag in der Druckanlage des Zeitungsverlages Aachen, in dem unsere Tageszeitung erscheint, aufs Papier gebracht. Die Verantwortlichen des dreifachen Deutschen Vizemeisters, der Trainer, die Spieler, zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter und Sponsoren hatten sich zu diesem Ereignis an der Dresdener Straße eingefunden.

Kapitän Jaromir Zachrich, Trainer Anton Brams, Christoph Pauli, Sportchef unserer Zeitung, Karolina Bednarova (Sponsorenbetreuung), Geschäftsführer Rüdiger Hein und Goswin Caro setzten die Rotation in Gang, auf der die 40-seitige Beilage in einer Auflage von 40.000 Exemplaren gedruckt wurde.

Und natürlich waren sie auch die Ersten, die die Zeitung, das Produkt einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Dürener Turnverein und dem Zeitungsverlag Aachen, intensiv studierten. Zuvor waren die zahlreichen Gäste Ohrenzeugen interessanter Redebeiträge geworden. Thorsten Pracht, Leiter unserer Regio-Desks für die Kreise Düren und Heinsberg, führte kurzweilige, informative Interviews.

Goswin Caro schleppte bekanntlich den Volleyball-Virus ein, entlockte Pracht dem „Urgestein“. Rüdiger Hein lobte auch die vielen kleinen Sponsoren, die „dem lokalen und regionalen Produkt die Sicherheit geben“, erstligareifen Volleyball spielen zu können. Hauptsponsor Erich Peterhoff („Ich bin in den Turnhallen mit Volleyball groß geworden.“) bedankte sich bei allen Sponsoren, dass der Verein besonders in den vergangenen Jahren immer schnell und damit früh die Etats für die neuen Spielzeiten unter Dach und Fach habe bringen können.

Der 27-jährige Anton Brams ist auch Trainer geworden, „weil ich das machen kann, was ich liebe“. Er soll die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Michael Mücke mit neuen Methoden fortsetzen. Zu den Spielern, die der jüngste Coach der Liga besser machen, die er über das Maximum hinaus fördern will, gehört auch der Kapitän. Und Jaromir Zachrich freut sich angesichts der zahlreichen gleichstarken Teams auf „eine super spannende Saison“.

(sis)
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