40 Jahre Jugendhalle: Fest in Kufferath

40 Jahre Jugendhalle : Wie eine Fliegerhorst-Halle ein Vereinsheim wurde

Von der Taufe bis zur Trauerfeier, vom Turntraining bis zur Corps-Probe, von Jugendpartys bis zu Seniorentreffen, es gibt kaum einen Anlass, für den die Jugendhalle in Kuffertah in den letzten 40 Jahren nicht genutzt worden wäre.

So feierten mit dem Tambourcorps Blau-Weiss als Eigentümer alle Ortsvereine die auf den Tag vier Jahrzehnte seit der Eröffnung im Jahr 1978.

Geschäftsführer Helmut Ganster begrüßte die zahlreichen Gäste, bevor Tambourmajor Benno Esser auf die Geschichte der Entstehung zurückblickte. In den 60er und 70er gab es einen großen Zuwachs an Kindern und Jugendlichen. Da es zu diesem Zeitpunkt keine geeigneten Übungsräume in Kufferath gab, nutzte man zunächst die leer stehenden Räume der ehemaligen Volksschule in Berzbuir und später die privaten Kellerräume des damaligen Vorsitzenden als Übungsraum. Damals kam der Gedanke auf, in Kufferath ein Vereinsheim zu bauen. Durch Vermittlung ergab sich die Chance, eine Mannschaftshalle auf dem Fliegerhorst in Nörvenich zu demontieren und als Vereinsheim wieder aufzubauen.

Im Dezember 1974 wurde innerhalb weniger Tage die Mannschaftshalle in Nörvenich abgebrochen, nach Kufferath transportiert und hier in einer landwirtschaftlichen Halle zwischengelagert. Bis zur Erteilung einer Baugenehmigung im November 1977 verging dann allerdings viel Zeit, aber danach dauerte es nur zehn Monate, bis die Halle am 3.November1978 feierlich eingeweiht wurde. Seitdem ist die Jugendhalle zum Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Kufferath geworden. Bis heute sind die Mitglieder stolz darauf, dies alles in Eigenleistung geschafft zu haben, genau wie sie es bis heute mit Betrieb und Instandhaltung halten.

Auf diese Leistung nahm anschließend Markus Ganster Bezug, der sich bei den noch lebenden Mitgliedern aus der Bauzeit bedankte. Er überreichte Präsente an Helmut, Ferdy und Josef Ganster, Benno Esser, Ralf und Rolf Stolberg, Herbert und Rolf Leyens, Wolfgang Plum, Josef Metzmacher, Walter Schneiders, Josef Roel, Lthar Bongard, Walter Braun, Heinrich Schmidt, Richard Weber, Jakob Rothkopf, Berthold Drießen, Dietmar Macherey, Josef Milz und Josef Heidbüchel. Blumensträuße gab es für die Frauen der damaligen Helfer, die nicht mehr leben.

(kel)