Düren: 2900 Euro in 24 Stunden

Düren: 2900 Euro in 24 Stunden

Einmal im Jahr heißt es auf dem Nürburgring „Asphalt frei für Rad am Ring”. So auch im Sommer dieses Jahres. Passionierte Rad-renn-Fahrer aus Düren und Umgebung trafen sich, um die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke - etwa 25 Kilometer pro Runde - 24 Stunden lang mit der Kraft ihrer Beine zu bezwingen.

Neben der Strecke, weg vom Asphalt, fuhren derweil einige Mountainbiker über Stock und Stein den ungleich schwierigeren Weg, pro Runde neun Kilometer. Dieses Jahr jedoch war etwas anders. Die Männer und Frauen beschlossen, 24 Stunden lang für einen guten Zweck zu strampeln.

Private Sponsoren, Firmen und Institute versprachen Festbeträge oder zahlten entsprechend der gefahrenen Kilometer ihren Obolus. So konnten jetzt Ralf Jungherz, Gerlinde Johnen, Heinrich Johnen und Kurt Großmann an das „Sozialwerk Dürener Christen” 2900 Euro übergeben.

Der Vorsitzende des Werks, Prof. Dr. Kurt Schroeder, und Geschäftsführer Günter Kirschbaum erklärten den Spendern, dass gerade in diesen Zeiten, wo die öffentlichen Zuschüsse durch die „Bundesagentur für Arbeit” um 50 Prozent eingespart würden, solche Spenden notwendig seien, um die Arbeit mit den Jugendlichen, im Klartext: Unterricht für Schulverweigerer, Ausbildung an den Werkbänken und Friseurstühlen zum Beispiel., überhaupt fortführen zu können.

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