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250 Teilnehmer bei "Fridays-for-Future"-Demonstration in Düren

„Fridays for Future“ : 250 Teilnehmer folgen dem Demonstrationsaufruf in Düren

Im Rahmen der weltweiten Klimaproteste der Bewegung „Fridays for Future“ zogen am Freitag bis zu 250 Demonstranten durch die Dürener Innenstadt.

Vom Papiermuseum führte sie der Weg vorbei an den Innenstadt-Gymnasien. Allerdings waren die Schüler diesmal in der Unterzahl, die meisten Teilnehmer waren Erwachsene, viele aus Reihen der Naturschutzorganisationen. Mitglieder der Dürener Friedens Gruppe prangerten die Kosten und den Kohlendioxid-Ausstoß der Eurofighter auf dem nahen Luftwaffen-Fliegerhorst Nörvenich an und stellten fest: „Auch Friedenspolitik ist Klimapolitik.“ „Drei Tage vor der Klimakonferenz in Madrid fordern wir, das endlich mehr gegen die Erderwärmung getan wird“, erklärte der Mitorganisator der Demonstration, Andreas Krischer, Sprecher der Dürener „Fridays for Future“-Gruppe. „Das Klimapaket der Bundesregierung hat seinen Namen nicht verdient. Das ist mehr ein Paketchen“, erklärte Krischer, in der Hoffnung, dass die Länder über den Bundesrat noch Einfluss nehmen werden. Für den Rest des Jahres hat die Dürener „Fridays for Future“-Gruppe keine weiteren Aktionen geplant. Die nächste soll laut Krischer im Januar stattfinden. „Wir werden mit unserem Protest so lange nicht nachlassen, bis unsere Botschaft  angekommen ist.“

(ja)