Düren: „2014 wird an der Schützenstraße nichts mehr passieren“

Düren: „2014 wird an der Schützenstraße nichts mehr passieren“

Baudezernent Paul Zündorf ist erschrocken über die Diskussion um die Zukunft der Schützenstraße, die entfacht ist, nachdem Vertreter der „Roten Ampel“ im Stadtrat angekündigt hatten, die Parkplätze noch in diesem Jahr in einen Park umwandeln zu wollen.

„Wir müssen das Thema Stadtreparatur an der Schützenstraße mit viel Geduld und Professionalität angehen“, betont Zündorf. Das gehe nicht im Hauruck-Verfahren, pfeift er die Koalitionäre zurück.

Der Zuschussantrag für die im Masterplan aufgeführten Projekte der kommenden sieben bis zehn Jahre werde voraussichtlich im November an die Bezirksregierung Köln gestellt, frühestens Mitte 2015 könne mit einem ersten Förderbescheid gerechnet werden. Deshalb steht für Zündorf fest: „In 2014 wird an der Schützenstraße nichts mehr passieren.“

Der Dezernent baut darauf, dass die Fraktionen im Stadtrat den im April mit der Verabschiedung des Masterplans eingeschlagenen Konsensweg nicht verlassen und zu gemeinsamen Entscheidungen kommen werden

Er spricht beim Thema Schützenstraße von einem „schwierigen Prozess, der ohne Aufgeregtheit“ abgearbeitet werden müsse. Und natürlich müssten dabei auch über Ersatzparkplätze und Einnahmeausfälle gesprochen werden. Es gebe positive Signale der Immobilienbesitzer der Wirtelstraße, die Rückseite ihrer Gebäude zu komplettieren und damit ein städtebauliches Versäumnis der Wiederaufbauzeit nachzuholen.

(ja)