Düren: 15 neue, barrierefreie Seniorenwohnungen

Düren: 15 neue, barrierefreie Seniorenwohnungen

Das Dach ist bereits abgedeckt, der Abbruchbagger steht bereit: Die Haus St. Anna-Stiftung hat am Mittwoch mit dem Abriss der zwölf Seniorenwohnungen im Gebäudekomplex Bonner Straße 7 bis 9 in Düren begonnen.

„Tragende Wände des 1951 errichteten Gebäudes, das im Bereich der mit Bauschutt aus dem Zweiten Weltkrieg verfüllten Stadtmauer steht, sind im Laufe der Jahre derart abgesackt, dass eine Bestandssanierung nicht mehr möglich war“, nannte Stiftungsgeschäftsführer Frank Leßenich am Mittwoch den Hauptgrund für die Neubauentscheidung. Zudem waren die zwölf Sozialwohnungen, die zuletzt Ende der 80er Jahre modernisiert wurden, weder barrierefrei noch erfüllten sie moderne Standards.

Das wird sich mit dem Neubau ändern. Gut 1,6 Millionen Euro investiert die Stiftung in den kommenden 18 Monaten an der Bonner Straße. Um das Fundament des Neubaus dauerhaft zu sichern, werden alleine 82 Betonpfeiler tief in die Erde eingelassen. Sie sollen die Bodenplatte auf dem absackenden Untergrund stabilisieren.

Entstehen werden dann im Anschluss 15 barrierefreie Seniorenwohnungen. Zu den zwölf im Bereich des sozialen Wohnungsbaus mit einer Größe zwischen 50 und 55 Quadratmetern entstehen drei zusätzliche, die 55 bis 60 Quadratmeter groß sein werden, frei finanziert. Die bisherigen Mieter haben zum Teil selbst neue Wohnungen gefunden, andere erhielten Ersatz von der Stiftung. „Sie haben die Zusage, nach Fertigstellung in den Neubau zurückkehren zu können“, betonte Leßenich.