Aachen: Zweiten Triumph perfekt gemacht: Dieter Kreder trifft am besten

Aachen: Zweiten Triumph perfekt gemacht: Dieter Kreder trifft am besten

Auf der Schießanlage der Königlichen St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Lichtenbusch ging es spannend zu, der Bezirksverband Aachen-Land-Süd hatte zum diesjährigen Bezirkskönigsschießen eingeladen. Fünf amtierende Könige und eine Königin traten im Wettkampf gegeneinander an, um die begehrte Königskette von der Noch-Majestät Gina Zehn (Sief) in Empfang nehmen zu können.

Bezirksbundesmeister Manfred Tings begrüßte zu Beginn die große Schützenfamilie, denn die an den Start gehenden Majestäten hatten „ihren“ Am Start waren Nicolas Bengel (St.-Sebastianus-Schützen Krauthausen), Manfred Hermanns (Dreifaltigkeits-Schützenbruderschaft Nütheim-Schleckheim), Dieter Kreder (St.-Rochus-Schützen Oberforstbach), Hartmut Sassen (St.-Hubertus-Schützen Friesenrath), Sigi Zehn (St.-Peter-und-Paul-Schützen Sief) und als einzige Dame Elke Krisp-Mertens (St.-Sebastianus-Schützen Hahn). Dem Sieger winkte am Ende die Teilnahme am Schießen beim Bundesschützenfest, das am 19. September in Heinsberg ansteht.

Unter Leitung des Schießmeister-Teams Heinz Werker (Schmithof), Rolf Sattler (Breinig) und Claudia Förster (Nütheim-Schleckheim) wurde us zehn Metern Entfernung mit dem Luftgewehr auf Dreier-Scheiben geschossen, am Ende konnte die Höchstringzahl 30 erreicht werden.

Tradition seit 1956

Manfred Tings erzählte, dass es diesen Wettkampf um den Bezirkskönigstitel bereits seit 1956 gibt. Erster König wurde damals Günter Brammertz von den St.-Donatus-Schützen Brand. 2016 gelang Gina Zehn aus Sief der schöne Erfolg, ihr Ehemann Sigi hatte in diesem Jahr die Chance, sie abzulösen und sich selbst zu krönen. Im Vorfeld aber sagte er schon: „Ich habe versemmelt!“ Er lag richtig damit, es gab kein „Zehner-Festival“.

Schließlich konnte Manfred Tings den Sieger verkünden: Dieter Kreder aus Oberforstbach. Er schaffte 29 Ringe von 30 möglichen. Jubel am Tisch seiner Schützen, angeführt von Brudermeister Peter Bücker. Kreder selbst konnte es kaum fassen. Im Jubiläumsjahr der Oberforstbacher Schützen errang er zum ersten Mal einen Königstitel und nun, nur wenige Wochen später, gleich auch noch den eines Bezirksschützenkönigs.

Es galt auch noch, den „König der Könige“ unter den bisherigen Bezirkskönigen zu ermitteln. 13 Majestäten ließen sich nicht zweimal bitten, wollten beim Pokalschießen der ehemaligen Bezirkskönige und -königinnen ganz vorne landen. Am Ende war es Günter Strohband von den Siefer Schützen, der das Rennen für sich entscheiden konnte. Er erhielt eine Plakette zur Erinnerung. Manfred Tings bedankte sich bei Gastgeber Lichtenbusch für die Bereitstellung der Schießhalle und bei den Siefer Schützen für deren Mithilfe.

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