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Neues Hochschulsportprogramm: Zusammen Sport treiben und Kontakte knüpfen

Neues Hochschulsportprogramm : Zusammen Sport treiben und Kontakte knüpfen

Nach einem eventvollen Sommer geht es beim Hochschulsport im Winter nun weiter mit Events wie dem Eishockey Uni-Cup und der Hochschulsportshow sowie der DM im Reiten.

Mit Beginn des Wintersemesters startete auch der neue Anmeldezeitraum für die Aachener Hochschulsportkurse. Die Nachfrage war nach Aussage des Hochschulsportzentrums der RWTH (HSZ) erneut sehr hoch. Am ersten Tag gab es bereits 10.000 Anmeldungen.

Viele Kurse waren innerhalb weniger Minuten restlos ausgebucht. Peter Lynen, Leiter des HSZ, wies jetzt auf die Unverzichtbarkeit des Ausbaus der Sportstätten hin: „In einer repräsentativen Umfrage zum Hochschulsport in NRW aus dem Jahr 2019 haben wir gesehen, dass 88 Prozent aller Studierenden in Aachen sportaffin sind. Wir haben dadurch eine extreme Übernachfrage, weil wir mit unseren aktuellen Kapazitäten nur 20 Prozent aller Studierenden erreichen können.“

Für alle, die keinen Platz im Kurs ihrer Wahl bekommen haben, gibt es in vielen Sportarten die Einzelterminbuchung. Diese wird immer einen Tag vorher freigeschaltet.

Zu den beliebtesten Sportarten gehören Schwimmen, Boxen, Turnen, Pilates und Volleyball. Ulrich Weber, stellvertretender Leiter des HSZ, betont: „Der Hochschulsport bietet die letzte Möglichkeit, Sportarten in einem institutionellen Rahmen kennenzulernen. Nach dem Schulsport entdecken viele Teilnehmende ihre Begeisterung für verschiedene Sportarten bei uns. Wir sehen ein großes Interesse vor allem an Anfängerkursen.“

Der Hochschulsport hat vor allem im Wintersemester eine größere Bedeutung für alle Studierende der RWTH und FH, die neu in Aachen sind. Zusammen Sport zu treiben und dabei Kontakte zu knüpfen ist ein wichtiger Teil des studentischen Lebens.

„Der Hochschulsport hat in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung als sonst, weil nicht nur die Erstis neu in Aachen sind, sondern auch alle anderen Studierenden nach bis zu fünf Online-Semestern an die Uni zurückkehren“, so Juliana Kirchhoff, Sportreferentin der Studierendenschaften.

Neben dem regulären Sportbetrieb finden auch dieses Semester spannende Events des HSZ statt. Die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Reiten macht vom 21. bis zum 23. Oktober den Anfang. Nach zwei Jahren Pause ist das die erste DHM, die in Aachen stattfindet. Veranstalter ist der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh). Zu der DHM werden Reiterinnen und Reiter aus ganz Deutschland in der Albert-Vahle-Halle auf dem Gelände des CHIO erwartet.

Nach zweijähriger Pause findet endlich der Eishockey Uni-Cup am 8. Dezember wieder statt. Bei diesem energiegeladenen und emotionalen Kultevent treten die Fachschaften Maschinenbau, Elektrotechnik und Medizin im Kampf um die begehrte thyssenkrupp-Trophy gegeneinander an. Neben den spannenden Wettkämpfen werden die Teams von ihren Cheerleadern und den Fans angefeuert.

Außerdem freut sich das HSZ auf die restlichen Events des Wintersemesters: Die beiden Snowevents, bei denen Pistenneulinge und erfahrene Ski- und Snowboardfahrende gemeinsam die ersten Abfahrten des Wintersemesters wagen.

Auch bei den Extratouren können Wintersportbegeisterte in diesem Semester die Pisten heruntergleiten. Diese Sportreisen werden vom HSZ durchgeführt und von erfahrenen Ski- und Snowboardlehrerinnen und -lehrern begleitet. Im Februar findet die Hochschulsportshow statt, voraussichtlich zum letzten Mal in der Sporthalle Königshügel.

Denn für das HSZ stehen in der Zukunft große Veränderungen an: Der Neubau der Sporthalle Königshügel soll über die Modernisierung den Bedürfnissen der Sporttreibenden angepasst werden. Mitte 2023 soll die alte Halle abgerissen werden. Ein Neubau soll dann zwei Jahre später stehen.

Peter Lynen betont die Bedeutung von Ausweichflächen, um das Sportprogramm auch während des Umbaus beibehalten zu können: „Die Kombination aus extrem hoher Nachfrage, hoher Relevanz und den Einschränkungen durch die Baustelle stellen uns in den nächsten Jahren vor eine besondere Herausforderung. Die Lage darf sich für die Studierenden auf keinen Fall verschlechtern.“

(red)