Aachen: Zeitungsmuseum: Von der Idee bis zum kaiserlichen Comic

Aachen: Zeitungsmuseum: Von der Idee bis zum kaiserlichen Comic

Inzwischen ist die Geschichte von Karl dem Kleinen und der Comic über seinen Besuch bei den Karolingern mehr als bekannt in Aachen. Aber wie entstand dieser 44-seitige Comic eigentlich? Genau diese Frage wird in der Ausstellung „Bäääm! Paff! Pow! - Von der Idee zum Comic“ beantwortet.

Im Zeitungsmuseum an der Pontstraße können alle Besucherinnen und Besucher detailgetreu sehen, wie der Comic „Barki präsentiert Karl der Kleine bei den Karolingern“ vom leeren Blatt zur abenteuerlichen Geschichte wurde.

„Insgesamt zehn Monate habe ich an diesem Comic gearbeitet. Dabei habe ich die Hintergründe und die Figuren jeweils einzeln gezeichnet und später wieder zusammengefügt“, beschreibt Comic-Zeichner Alfred Neuwald. Die Einzelschritte und Zeichnungen sind in der Ausstellung zu sehen.

Interessant ist auch, dass das eigentliche Zeichnen gar nicht so viel Arbeitsaufwand eingenommen hat. „Die Recherche sowie das Erstellen der Geschichte und des Spannungsbogens nehmen im Endeffekt mehr Zeit in Anspruch als das Zeichnen selbst. Denn das läuft nach einiger Zeit immer leicht von der Hand“, erzählt Neuwald lachend.

In der Ausstellung, die bis zum 25. Juni geöffnet ist, können die Besucherinnen und Besucher alle Arbeitsschritte bis zum fertigen Comic verfolgen und nachvollziehen. „Wir haben eine kleine aber feine Ausstellung zusammengestellt“, freut sich auch AKV-Elferrat David Lulley, der das Projekt seitens des Aachener Karnevalsvereins betreut.

Denn der Band wurde zusammen mit Alfred Neuwald und dem AKV entwickelt und herausgegeben. „Es ist sehr schön, dass wir unseren Beitrag zum Karlsjahr auch in dieser Form präsentieren können“, sagt AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil.

Zu sehen ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr.

(tih)
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