Aachen: Wilde Autojagd quer durch Aachen: Täter stellt sich

Aachen: Wilde Autojagd quer durch Aachen: Täter stellt sich

Eine erneute großangelegte Polizeikontrolle von Personen und Autos am Aachener Kaiserplatz mündete am Mittwoch in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch die Stadt. Ein 24-jähriger Autofahrer gab Gas, als er gestoppt werden sollte - in der Joseph-von-Görres-Straße rammte er sogar geparkte Wagen und ein Polizeiauto.

Den ganzen Tag über hatten die Beamten der Aachener Einsatzhundertschaft rund um den Kaiserplatz Kontrollen durchgeführt. „Der Einsatz ging bis in den späten Abend“, gab die Polizei am Donnerstag bekannt. Vier Straftaten seien aufgedeckt worden: ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, eine Fundunterschlagung, eine Körperverletzung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ein Päckchen Kokain stellten die Beamten sicher.

Gegen 16.40 Uhr wollten Beamte dann ein Auto am Kaiserplatz anhalten und kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte jedoch und flüchtete über die Jülicher Straße. Eine größere Zahl Einsatzfahrzeuge nahm die Verfolgung des Mannes auf, der über mehrere rote Ampeln fuhr.

In der Joseph-von-Görres-Straße stieß der Wagen gegen geparkte Autos und einen Streifenwagen, der seine Fahrt blockieren sollte. Auf dem Eisenbahnweg brachen die Beamten dann die Verfolgung ab, um durch die rücksichtslose Fahrweise des Fahrers keine Unbeteiligten zu gefährden.

Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der Fahrzeughalter - ein 24-Jähriger aus Aachen - nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen 20 Uhr erschien der Mann auf der Polizeiwache und stellte sich. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

(red/pol)
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