Aachen: Wieder dubiose Adressbucheinträge

Aachen: Wieder dubiose Adressbucheinträge

Kaum eine Woche, in der nicht Anschreiben von dubiosen Verlagen auf den Schreibtischen von Verwaltung, Institutionen, Vereinen oder Geschäften landen.

In dieser Woche versucht es nach Informationen des städtischen Pressebüros der Kerler-Verlag aus Ingolstadt mit einem Anschreiben, in dem suggeriert wird, man wolle nur die Adressdaten abgleichen für einen Eintrag in einem Internetadressbuch.

Dahinter verbirgt sich jedoch ein Vertrag, aus dem im Kleingedruckten eine monatliche Gebühr von 99 Euro bzw. jährlich satten 1188 Euro hervorgehen. Da die Stadt Aachen davon ausgeht, dass der Verlag nicht nur Abteilungen innerhalb der Verwaltung angeschrieben hat, werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, dieses Schreiben mit äußerster Aufmerksamkeit zu behandeln.