Aachen: Weihnachtsmarkt: Sicherheitskonzept wird nochmals abgestimmt

Aachen: Weihnachtsmarkt: Sicherheitskonzept wird nochmals abgestimmt

Die Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Paris wurde nach den Terroranschlägen von Freitag abgesagt. Ebenso jene auf dem Wiener Rathausplatz. Der Aachener Weihnachtsmarkt, der zu den „Top Ten“ in Europa gehört, steht am kommenden Freitag auf dem Programm. Eine Absage wird es hier jedoch nicht geben.

„Wir lassen uns durch die menschenverachtenden Taten dieser Idioten nicht abschrecken“, sagt Manfred Piana für den veranstaltenden Märkte- und Aktionskreis City (MAC). Es gebe für den Weihnachtsmarkt ein umfangreiches Sicherheitskonzept, das ständig fortgeschrieben werde. Auch gebe es eine „Verbindungsgruppe“, in der unterschiedliche Behörden in Sachen Sicherheit an einem Strang ziehen.

Das Sicherheitskonzept musste schon wegen der tödlichen Vorgänge bei der Duisburger Loveparade neu aufgelegt werden — mit deutlich verschärften Maßnahmen unter anderem in Sachen Fluchtwege und Sicherheitspersonal. Die Bedrohungslage indes habe sich gegenüber den vergangenen Jahren — insbesondere seit dem vereitelten Anschlag auf den großen Straßburger Weihnachtsmarkt — nicht geändert.

Dennoch werde man sich in den kommenden Tagen noch einmal mit der Polizei an einen Tisch setzen, um über die Sicherheitslage und das Sicherheitskonzept zu reden. Das unterstreicht auch OB Marcel Philipp und fügt hinzu: „Es gibt in diesen Tagen hunderte dieser Großveranstaltungen. Es wäre nicht angemessen, jetzt alles abzusagen.“ Manfred Piana fasst es so zusammen: „Wir tun alles, was in Sachen Sicherheit möglich ist. Aber eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben.“

(stm)
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