Aachen: Was Aachener Ladendiebe am liebsten klauen: Die Hitliste 2017

Aachen: Was Aachener Ladendiebe am liebsten klauen: Die Hitliste 2017

Nicht nur das Schenken steht in der Weihnachtszeit im Mittelpunkt - sondern auch das Klauen. Händler und Polizei können wahre Weihnachtslieder davon singen. Was in Aachen und Umgebung am liebsten geklaut wird, veröffentlicht die Polizei traditionell kurz vor dem Fest. „Die ersten vier Plätze sind im Vergleich zum Vorjahr kräftig durcheinandergewirbelt“, berichtet Polizeisprecher Paul Kemen.

In der nicht ganz bierernst gemeinten Statistik erfasst sind Gegenstände, die in der Region seit Anfang Dezember am häufigsten gestohlen wurden „und von denen anzunehmen ist, dass sie mancherorts unterm Tannenbaum landen“, wie Kemen erklärte. Die Hitliste auf Grundlage einer Auswertung der Ladendiebstähle in der Region zeige was so alles in der Weihnachtszeit „angesagt“ sei.

Unangefochten auf Platz 1 in diesem Jahr nach einen vierten Platz im Vorjahr liegen Nahrungsmittel und Spirituosen, vor allem Alkohol. „Das feine alkoholische Getränk liegt hier ganz vorne“, lautet der trockene Kommentar des Polizeisprechers dazu. In den vergangenen Tagen „lief Champagner ganz gut".

Platz 2 und damit in diesem Jahr vom Thron gestoßen: Bekleidung. Vom Büstenhalter, über Hose, Hemd, Bluse, Schal und Socken: Nahezu alles werde illegal mitgenommen.

Platz 3 im Jahr 2017: Kosmetik - sie lag im Vorjahr noch auf Platz 2. Paul Kemen: „Hier standen vor allem Parfüms ganz oben auf der Klauliste. Aber auch Rasierer, sowohl für ihn als auch für sie, verließen ohne zu bezahlen das Ladenlokal."

Platz 4 und damit immer auf einem Spitzenplatz (Vorjahr Platz 3): die elektronischen Artikel. „Und wenn es Unterkategorien gäbe: Kopfhörer stehen offenbar ganz oben auf der Wunschliste der Erwischten."

Es wurden auch schon mal ein und dieselben Täter mehrmals von Ladendetektiven erwischt. Den Vogel schoss ein junger Mann aus Aachen ab, der alleine fünf Mal ins Netz ging. Seine Begründung laut Polizeibericht: Er wolle die Sachen weiter verhökern und sich dann ein Auto kaufen. „Dabei blieb offen, ob es ein kleiner, großer, gebrauchter oder neuer Wagen sein soll", hielt Polizeisprecher Kemen fest.

(red/pol)