Waldorfschüler sammeln ihr Taschengeld für afrikanische Kinder

Waldorfschüler sammeln ihr Taschengeld für afrikanische Kinder

Bereits vor zwei Jahren haben die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Freien Waldorfschule Aachen begonnen, Geld für ein Projekt in Ghana zu sammeln. Das Schicksal afrikanischer Kinder, die mit einer Behinderung zur Welt kommen, ist hart: Oft werden sie ausgesetzt und selbst wenn sie davon verschont bleiben, werden sie meist im hintersten Winkel versteckt gehalten.

Das Geld kommt diesen Kindern im Rahmen des Projektes „Cosmos“ zugute. Patrice Reinhardt, Förderlehrerin an der benachbarten Parzivalschule, hat 2011 einige Monate in Ghana gelebt, um das Projekt, das von Francis Kyere-Boakje und seiner Frau gegründet wurde, mit aufzubauen. Sie hat den Schülern der heutigen 7. Klasse bereits vor zwei Jahren von diesem Projekt berichtet. Seitdem sammeln die Schüler jeden Monat jeweils einen Euro von ihrem Taschengeld, manchmal mehr, so dass jeden Monat 40 bis 50 Euro zusammenkommen. Für 40 Euro hat ein Kind in Ghana einen Monat lang Unterkunft und Essen.

Zusätzlich engagieren die Schüler sich bei Veranstaltungen an der Schule um weiteres Geld für Ghana zu sammeln. Beim letzten Flohmarkt an der Freien Waldorfschule erzielten die Schüler einen Umsatz von 700 Euro durch Spenden und den Verkauf von Speisen und Getränken. Das eingenommene wurde von den Schülern der 7. Klasse an Linnea Gonschorek übergeben, die ehrenamtlich für das Projekt tätig ist.