Aachen: Vorträge über Populismus und Extremismus in Aachen

Aachen: Vorträge über Populismus und Extremismus in Aachen

Populismus und Extremismus in Europa: Die Themen der Vortragsreihe im Rahmen der Initiative „Europäische Horizonte“ könnten nicht aktueller sein. Kurz nach dem denkbar knappen Ausgang der Bundespräsidentenwahl in Österreich beziehen acht Politologen, Sozialwissenschaftler, Theologen und Publizisten ab Montag Stellung zu diesen Themen.

„Deutschland und Frankreich stehen im Fokus“, sagt der Beigeordnete der Stadt Aachen, Manfred Sicking. Anhand dieser beiden Länder beschäftigen sich die Referenten unter anderem mit der Wirkung rechtspopulistischer Parteien wie der AfD. Außerdem werden Phänomene wie „Pegida“ diskutiert. „Es ist natürlich schön, dass wir so aktuell sind, aber es ist weniger schön, dass das überhaupt ein Thema ist“, sagt Sicking.

Ein Zusammenschluss von Politikwissenschaftlern der RWTH Aachen, der Stadt Aachen mit ihrem europäischen Informationsbüro, dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn organisiert das zweiwöchige Vortragsprogramm.

Die Vortragsreihe ist die zehnte dieser Art im Rahmen der „Europäischen Horizonte“ in Aachen. Das erste Thema der Initiative war der Irak-Krieg 2003. „Die Vorträge sollen in diesem Jahr dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen und sich mit der populistischen Gefahr auseinanderzusetzen“, sagt Sicking.

Der Besuch aller Vorträge ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Beginn ist immer um 19 Uhr, Ausnahme ist der Vortrag des Politologen Frank Decker am 31. Mai, der um 19.30 Uhr beginnt. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über die Themen zu diskutieren.

Mehr von Aachener Zeitung