Aachen: Von traditionell bis total jeck: Öcher Schängche stellt neuen Spielplan vor

Aachen: Von traditionell bis total jeck: Öcher Schängche stellt neuen Spielplan vor

Seit 1921 belustigt die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche ihr Publikum mit abwechslungsreichen Programmen — und das traditionsbewusst auf Öcher Platt. So auch in dieser Spielzeit, für die sich das Ensemble ein buntes Programm für Jung und Alt überlegt hat.

Die 95. Spielzeit wird am Sonntag, 24. September, traditionell mit dem Kinderstück über die Dombausage „Der Teufel in Aachen“ eröffnet. Die Kindervorstellungen beginnen jeweils um 15 Uhr. In den Vorstellungen für Kinder ab fünf Jahren ist der Anteil an Aachener Mundart im Vergleich zu den Erwachsenenstücken stark reduziert. „Die Kinderstücke bestehen zu maximal 40 Prozent aus Öcher Platt“, versichert Otto Trebels, Leiter der Stadtpuppenbühne und fährt fort: „Wir sind trotzdem immer wieder erstaunt, wie gut die Kinder der Handlung, auch auf Platt, folgen können“. Weiter geht es am 1. Oktober mit „Der Geist im Dom“.

Für die Erwachsenen startet die Saison am 6. Oktober mit dem Stockpuppenkabarett „Pech und Schwefel“ von und mit Wendelin Haverkamp. Bei den beliebten Aufführungen treffen die Welten von Kabarett und Schängche aufeinander. Für das Programm sind bis April insgesamt 16 Termine geplant. Es stellt damit einen roten Faden dar, der sich durch die gesamte Spielzeit zieht.

Das Erwachsenenstück „Die Wurmhexen“ wird aus der vorherigen Spielzeit übernommen und steht am 19. Oktober zum ersten Mal wieder auf der Bühne. Die Geschichte handelt von der Aachener Sage über die Gräfin Mobesin, die sich in eine Katze verwandeln kann. Begleitet wird das Stück von viel Musik.

Zur Adventszeit startet ab dem 19. November das Weihnachtsstück „Der goldene Baum“ für Kinder. Es handle sich um ein Mitmachstück, bei dem das Publikum in die Handlung einbezogen und zum Mitsingen motiviert werde, beschreibt Trebels.

Im Januar warten fünf Karnevalsveranstaltungen unter dem Motto „Öcher fiere met et Schängche Fastelovvend“ auf das Publikum. „Wir wollen dabei ganz bewusst eine Verbindung zwischen Bühne und Saal schaffen“, unterstreicht Trebels und betont: „Die Zuschauer sollen zum Mitmachen und Mitsingen animiert werden“.

Im Februar steht das sogenannte Hau- und Klaustück „Der große Zauberer Kamuff“ für die Kleinen auf dem Programm. Im März rundet der „Kobold Blitzebub“ die Kinder-Spielzeit ab. Für die Erwachsenen steht zum Ende der Spielzeit die Boulevardkomödie „De Fraulü vajene Maat“ auf der Bühne. Sie handelt von einem Paar, das seine Tochter verheiraten möchte, die aber strikt dagegen ist.

Karten für die Aufführungen gibt es für zwei bis fünf Euro. Vorbestellungen für die Kinderstücke sind am jeweiligen Spielsonntag von 10 bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 172016 möglich. Bei Erwachsenenstücken jeweils montags bis donnerstags vor der Aufführung von 10 bis 12.30 Uhr. Karten im Vorverkauf für „Pech und Schwefel“ gibt es im Vorverkauf im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen am Friedrich-Wilhelm-Platz (montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr).

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